Kurz vor halb Neun am Sonntagabend durfte aufgeatmet werden. Beim VfB Stuttgart waren alle froh, die dritte UI-Cup-Runde überstanden zu haben.

"Der Sieg war wichtig", betonte Heldt, der nach dem 3:0-Erfolg(1:0, 0:0) n.V nun weiter auf Einnahmen im UEFA-Cup hoffen darf. Auf dem Weg dorthin steht noch eine Qualifikationsrunde (14. und 28. August) an. Bei der Auslosung am Freitag ist der VfB gesetzt.

Genialer Simak gibt das Signal

Dass die Schwaben noch im Lostopf sind, haben sie Jan Simak und Ciprian Marica zu verdanken. Neuzugang Simak egalisierte in der 83. Minute das 0:1 aus dem Hinspiel per Freistoß. Da habe das einstige Enfant Terrible Simak gezeigt, "dass er ein genialer Fußballer ist", erklärte Heldt zu dem Tschechen. Und der Rumäne Marica sammelte mit zwei Treffern in der Verlängerung (108./110.) Pluspunkte im Kampf um einen Stammplatz.

Abgesehen von den drei Toren hatte der VfB den eigenen Zuschauern wenig Spektakuläres zu bieten. Veh wollte dennoch keine Kritik üben: "Wir brauchen Geduld. Es ist die Zeit der Vorbereitung, da kann keine Höchstleistung erwartet werden. Es fehlten auch wichtige Spieler. Deshalb bin zufrieden."

In Bestbesetzung gegen die "Gunners"

Bereits am Mittwoch (20:15 Uhr) steht für den deutschen Meister von 2007 der nächste Härtetest bevor. Gegen den 13-maligen englischen Meister FC Arsenal sollen erstmals auch die deutschen EURO-Teilnehmer Jens Lehmann, Mario Gomez und der neue Kapitän Thomas Hitzlsperger sowie Neuzugang Khalid Boulahrouz zum Einsatz kommen. Für den 38 Jahre alten Lehmann ist das Duell gegen seinen Ex-Club gleichzeitig sein Debüt beim VfB.

Kaum Hoffnungen hat Heldt indes, dass Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng von Tottenham Hotspur noch zum VfB wechselt: "Wir haben seit Wochen nichts mehr von Tottenham gehört. Ich denke, es wird sich nicht mehr viel bewegen."