Köln - Am 23. Spieltag der 2. Bundesliga geht es wieder zur Sache. Dabei stehen einige Akteure ganz besonders im Fokus. bundesliga.de zeigt, auf welche drei Spieler Sie am kommenden Wochenende besonders achten sollten und warum.

Niclas Füllkrug (1. FC Nürnberg)

Als großartiger Goalgetter hat sich Niclas Füllkrug in der laufenden Saison noch nicht gerade erwiesen. Ganze drei Treffer stehen auf der Habenseite des 22-Jährigen Stürmers des 1. FC Nürnberg. In Fürth brachte er es im Vorjahr über die komplette Saison hin immerhin auf die doppelte Quote. Dafür glänzt der Angreifer, der für den SV Werder Bremen auch schon 23 Mal in der Bundesliga gespielt hat, regelmäßig als Vorlagengeber.

Insgesamt sechs Tore hat Füllkrug in den bisherigen 22 Spielen direkt vorbereitet. Zuletzt war er sogar der Matchwinner beim 3:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf. Erst zur Pause eingewechselt, legte er erst Niklas Stark das 1:1, kurz vor Schluss auch noch Sebastian Kerk das 3:1 auf. Dreimal legte Füllkrug bisher das 1:0 für den FCN auf, alle drei Spiele gewannen die Nürnberger. Zweimal bereitete er zudem einen Ausgleich vor.

Tobias Sippel (1. FC Kaiserslautern)

Beim 0:2 gegen den FSV Frankfurt musste Tobias Sippel zuletzt zweimal hinter sich greifen. Für den Keeper des 1. FC Kaiserslautern eher eine Seltenheit. Immerhin schon neun Mal hielt Sippel in der laufenden Saison seinen Kasten sauber. In fünf weiteren Begegnungen kassierte der Lauterer Torwart nur einen Treffer.

Im FCK-"Kindergarten" - die Roten Teufel stellen die jüngste Mannschaft der 2. Bundesliga - ist Sippel mit seinen 26 Jahren einer der Oldies. Mit seiner Erfahrung gibt er der jungen Viererkette vor sich Sicherheit, sorgt für Ruhe. Vor allem in Heimspielen funktioniert dies hervorragend. Sieben Mal stand bei Sippel im Fritz-Walter-Stadion die Null, er selbst kassierte nur vier Tore zuhause, hat damit die beste Heimquote aller Torhüter in der 2. Bundesliga. Gegen Fürth will die Lauterer Nummer eins diese Serie ausbauen - und den nächsten Dreier im Aufstiegsrennen einfahren.

Julian Schauerte (Fortuna Düsseldorf)

Defensiv lief es bei Fortuna Düsseldorf zuletzt nicht so gut. Zwei Niederlagen mit jeweils drei Gegentoren kassierten die Fortunen in Folge. Mit Interimscoach Taskin Aksoy soll das beim 1. FC Heidenheim wieder besser werden. Dafür will auch Julian Schauerte sorgen. Der Außenverteidiger stand seit dem zweiten Spieltag immer in der Startelf, lief zuletzt aber auch gelegentlich im Mittelfeld auf.

Seine Stärken hat Schauerte indes nicht nur hinten, wo er rund 55 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnt. Der 26-Jährige macht auch immer wieder als Vorbereiter auf sich aufmerksam. Bereits vier Tore hat Schauerte aufgelegt, drei führten zu Siegen, eins zu einem Remis für F95. Seine gefürchteten Flankenläufe soll der  Rechtsfuß auch in Heidenheim wieder zeigen, damit die Fortuna ihren ersten Sieg nach der Winterpause einfahren kann.