Es war die 81. Spielminute im UEFA-Pokal-Spiel des Hamburger SV bei MSK Zilina im Oktober 2008. Thimothee Atouba sprang zum Kopfball, um nur wenige Sekunden später mit einem Schrei wieder auf dem Boden zu landen.

Der Mittelfeldspieler des HSV hatte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers die Achillessehne des linken Beines gerissen - ein Schock für alle Beteiligten. Es folgte eine Operation in der Schweiz und 190 harte Tage der Arbeit außerhalb des Platzes um wieder fit zu werden.

"Ein schönes Gefühl"

Am Freitag (01. Mai) war die Leidenszeit des Kameruners dann vorbei. Nach einigen Einheiten mit Athletik-Trainer Markus Günther stand der 27-Jährige wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz.

"Es war ein schönes Gefühl wieder mit den Jungs zu trainieren", freute sich Atouba nach der Einheit. Und das wichtigste war, dass es keine Probleme gab. Bleibt für den Verteidiger zu hoffen, dass er diese Saison wieder zum Einsatz kommt.