Heftiges Rauschen im italienischen Blätterwald: Die Journalisten gingen mit Juventus Turin und Trainer Ciro Ferrara hart ins Gericht. bundesliga.de hat sich in der italienischen Medienlandschaft umgehört und die Pressestimmen zusammengestellt.

Tuttosport: "Die Abrechnung: Fehler und die falschen Männer - Juves Traum ist verflogen. Wach auf, Baby, solch eine unwürdige Vorstellung haben die Fans nicht verdient"

Gazzetta dello Sport: "Armes Juve - was für eine Tracht Prügel! Was ist passiert? Oder besser: Wie konnte das passieren? Und wer hat Schuld? Bayern fegen Turin vom Platz: 4:1"

Corriere dello Sport: "Vernichtende Niederlage für Juve bedeutet das Aus in der Champions League. Ein bitterer K.o, der für Diskussionen sorgen wird, denn ein Unentschieden hätte gereicht. Die Bianconeri bezahlen für einen miserablen Abend ihrer Schlüsselspieler (vor allem Diego und Melo) und vor allem für den unerklärlichen Mangel an Aggresivität."

La Repubblica: "Ein dumpfer Schlag, der in Europa widerhallt. Juve gleitet ab in die Europa League, im eigenen Heim vernichtet durch Bayern München, ohne Ribery und mit einem 'halben' Robben. Es ist der Sieg von Louis van Gaal, der mehr Erfahrung hat als Ferrara und an dieses hohes Niveau gewöhnt ist. Der Juve-Trainer findet kein Gegenmittel gegen die bayrische Dominanz von der ersten bis zur letzten Spielminute."

La Stampa: "Disaster für Juve, auf Wiedersehen Champions League! Die Bianconeri holen sich von den Bayern Ohrfeigen ab. Das Führungstor von Trezeguet macht falsche Hoffnungen. Ferrara ohne Alibi: Das Minimalziel wurde verfehlt."

Il Mattino: "Juve von Bayern überrannt und eliminiert. Die Bianconeri verlieren ihr Gesicht und scheiden aus. Die Bayern waren in jeder Hinsicht überlegen und dominierten die Partie über 80 Minuten."