Auch wenn Arjen Robben (M.) in Hannover mal keinen Treffer erzielte: Mit seinem 100. Sieg hat sich der Niederländer einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert
Auch wenn Arjen Robben (M.) in Hannover mal keinen Treffer erzielte: Mit seinem 100. Sieg hat sich der Niederländer einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert
Bundesliga

Rekordquote für besten Robben aller Zeiten

Hannover - So schlecht war der FC Bayern München 43 Jahre lang nicht in eine Bundesliga-Spielzeit gestartet: Nach dem 1:2 beim 1. FSV Mainz 05 am dritten Spieltag der Saison 2009/10 fand sich der Rekordmeister auf Rang 14 der Tabelle wieder. Und wie es der Spielplan wollte, war als kommender Gegner VfL Wolfsburg zu Gast in der bayrischen Landeshauptstadt - der amtierende Meister, der die Bayern gut vier Monate zuvor auf dem Weg zum Titel mit einer 1:5-Klatsche entzaubert hatte.

Geburt eines Traum-Duos

Grund genug für die Sportliche Leitung vier Tage vor Ende der Transferperiode noch einmal aktiv zu werden. Von Real Madrid wurde Arjen Robben an die Isar geholt. 24 Stunden nachdem er seinen Vertrag unterzeichnet hatte, wurde der Holländer zur Pause eingewechselt und traf gleich zwei Mal beim 3:0-Triumph über den Titelverteidiger.

Robben gewinnt vier von fünf Spielen

Trotz der WM-Belastung sind sich alle Experten einig: Die Bundesliga sieht in der aktuellen Saison den besten Robben aller Zeiten. Mit 17 Treffern nach 24 Spieltagen führt Bayerns Top-Torschütze die Torjägerliste an. So viel Treffer hat er zuvor in  keiner Spielzeit seiner Karriere erzielt.

In Hannover bestritt der Linksfuß das 126. Spiel für den FC Bayern in der Bundesliga und feierte seinen 100. Sieg (der Robben-Rekord in Bildern). So schnell erreichte kein anderer Akteur der Bundesliga-Historie die 100er-Marke. Ein Rekord für die Ewigkeit. Seine Vorgänger Willy Sagnol und Thomas Müller benötigten - ebenfalls im Dress des FC Bayern - 148 Spiele für ihren 100. Erfolg. 

In den 126 Bundesliga-Partien für den FC Bayern erzielte Robben 73 Tore. Eines mehr als die 72 Gegentore, die der FC Bayern in diesen Partien kassierte. Auch das ist einmalig in der Bundesliga-Historie. 

Nach dem Rekord ist vor dem Rekord