Nach Manager Uli Hoeneß hat auch Trainer Jürgen Klinsmann die Herbstmeisterschaft als Ziel für Rekordmeister Bayern München ausgegeben.

"Wir geben uns alle Mühe, jeden Wunsch von Uli Hoeneß zu erfüllen. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich ganz vorn zu sein. Die Perspektive von oben gefällt uns besser", sagte Klinsmann vor dem Bundesliga-Spiel am Mittwoch (ab 19:30 Uhr im Live-Ticker / Liga-Radio) bei Eintracht Frankfurt.

Im Aufgebot wird neben den Verletzten Philipp Lahm, Luca Toni, Willy Sagnol und Hamit Altintop voraussichtlich auch der Brasilianer Breno fehlen, der erstmals Vater geworden ist. Klinsmann: "Wir geben ihm eine Familienpause."

"Fuß nicht vom Gaspedal nehmen"

Die Positivserie von zuletzt drei Pflichtspielsiegen sieht der Coach als ein Ergebnis von vier Monaten harter Arbeit seit seinem Amtsantritt.

Die Mannschaft habe sich in Sachen Stammplätze definiert, allerdings müsse man vor allem in der Abwehr noch kompakter und gedanklich noch konsequenter werden. "Wenn man auf Augenhöhe mit den europäischen Topkcubs sein will, muss man immer weiter arbeiten. Beim FC Bayern wird der Fuß nicht vom Gaspedal genommen", sagte Klinsmann.

Lob für Hoffenheim

Auch Ausnahmespieler Franck Ribery sieht Bayern nach einem schwierigen Saisonstart auf einem guten Weg.

"Allerdings sind wir noch nicht so gut wie letzte Saison. Wir fangen noch zu viele Tore. Aber die Angst vor den Spielen ist verflogen." Dass 1899 Hoffenheim an der Spitze stehe, sei eine Überraschung: "Aber die spielen sehr gut, haben Spaß und haben den anderen verdient den ersten Platz geklaut. Aber am Ende wird hoffentlich Bayern Meister."