Frankfurts Griechischer Topstürmer hat weiterhin Beschwerden im Knie. Patrick Ochs und Oka Nikolov mussten sich nach der Partie gegen den VfL Bochum bei der medizinischen Abteilung melden.

Nachdem Ioannis Amanatidis wegen Beschwerden an seinem wegen Knorpelschadens operierten rechten Knie vorzeitig von der Länderspielpause aus Griechenland zurückreiste und sich von Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger untersuchen lies, stellte dieser ein Ödem im Knochen unterhalb des operierten Knorpelbereichs fest.

Die Ursache des Ödems liegt nach einer erneuten Untersuchung am letzten Donnerstag in einer Instabilität des operierten Knorpelbereichs. Diese Diagnose wurde im vollen Umfang vom Augsburger Kniespezialist Dr. Ulrich Boenisch bestätigt. Auf Wunsch des Spielers wurden heute die jüngsten Kernspinaufnahmen an den amerikanischen Kniespezialisten Dr. Richard Steadman geschickt um seine Meinung dazu einzuholen. Für Dr. Christoph Seeger zieht die erstellte Diagnose eine operative Therapie nach sich.

Speziell angefertigter Rippenschutz für Ochs

Beim Heimspielerfolg gegen den VfL Bochum zog sich Patrick Ochs in einem Zweikampf den Bruch der linken 11. Rippe zu und wird beim Auswärtsspiel in Leverkusen am Freitag fehlen. Michael Skibbe geht davon aus, dass der 25-Jährige mit einem speziell angefertigten Rippenschutz zum Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (21.11.) wieder spielen kann.

Als Prellung des linken Knies stellte sich die Untersuchung bei Oka Nikolov heraus, nachdem der Eintracht-Torwart ebenfalls im Spiel gegen Bochum mit einem gegnerischen Stürmer zusammenprallte. Der Torwart der Eintracht wird in den nächsten Tagen Lauftraining absolvieren und wird bei schmerzfreiem Verlauf am Freitag wieder das Tor von Eintracht Frankfurt hüten.