Arjen Robben und Philipp Lahm haben nach ihrer Rangelei im Training des FC Bayern München längst wieder Frieden geschlossen.

"Die Geschichte ist abgehakt. Wir haben nach dem Training kurz gesprochen, danach war alles erledigt. Das darf man ohnehin nicht überbewerten, das kommt im Training eben einmal vor", sagte Nationalspieler Lahm zwei Tage nach dem Vorfall gelassen.

"Überhaupt kein Problem mehr"

Auch für Robben war das Thema abgehakt und "überhaupt kein Problem mehr. Beim Fünf gegen Fünf geht es aggressiv zur Sache, da passiert das mal. Ich habe im die Hand gegeben und ihn umarmt - fertig. Philip ist ein Kollege und Freund", erklärte der Niederländer.

Beim Training am Montag hatte Robben den am Boden sitzenden Lahm nach einem Foul erst angeschrien. Als der 26-Jährige dann aufstehen wollte, schubste ihn der Niederländer wieder nach unten.

Hoffen auf den Rückkehrer

Die beiden Bayern-Profis richteten am Mittwoch vielmehr den Blick auf das Spiel am Samstag bei Werder Bremen sowie auf die bevorstehende Rückkehr von Mittelfeldstar Franck Ribery. "Das ist wichtig für die Mannschaft, dass er zurückkommt. Ich bin froh darüber. Franck ist ein Weltklassespieler", betonte Robben.

Auch Lahm erwartet sich vom ersten Auftritt des Franzosen seit knapp vier Monaten eine ganze Menge: "Er hebt die Mannschaft auf ein anderes Level, durch ihn haben wir noch mehr Qualität auf dem Platz. Er ist ein Weltklassespieler. Er zieht mehrere Spieler auf sich, dadurch entstehen für die anderen Spieler Freiräume."

Robben rät Ribery vom Wechsel ab

Ribery hat seit dem 3. Oktober (0:0 gegen den 1. FC Köln) zunächst wegen einer Verletzung an der Patellasehne und zum Rückrundenstart wegen einer Entzündung an beiden großen Zehen nicht mehr gespielt. Ob der 26-Jährige im Weser-Stadion Bremen von Beginn an auflaufen wird, ließ Trainer Louis van Gaal in den vergangenen Tagen offen.

Derweil hat sich Robben einmal mehr für einen Verbleib Riberys beim Rekordmeister und gegen dessen Wechsel zu Real Madrid ausgesprochen: "Es ist seine Wahl, aber ich hoffe, dass er hier bleibt. Hier ist er der große Star, da ist er einer von vielen. Ansonsten sind die Vereine fast gleich."