Frankfurt am Main - DFL-Geschäftsführer Christian Seifert und DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius haben sich am heutigen Donnerstag in Frankfurt am Main mit Fanvertretern, Fanbeauftragten sowie Fanprojektmitarbeitern getroffen. Der jährliche Austausch im Rahmen der regelmäßigen Treffen der AG „Fankulturen“ wurde bei der DFB-Kommissionsreform 2016 mit den Teilnehmern vereinbart und fand bereits zum zweiten Mal statt.

Es wurde intensiv, offen und kontrovers über aktuelle Themen aus der Fanszene gesprochen. In der rund zweieinhalbstündigen Unterredung wurden unter anderem die aktuelle Protestaktion „Krieg dem DFB“, die Fankritik an der Transparenz der Sportgerichtsbarkeit, aber auch die von allen Beteiligten befürwortete Erhaltung von Stehplätzen und die 50+1-Regelung thematisiert. Trotz unterschiedlicher Auffassungen in einigen Punkten waren sich die Teilnehmer im Anschluss einig, dass das Treffen zu einem kontinuierlichen Austausch und einer verbesserten Kommunikation innerhalb der bestehenden Strukturen beiträgt und fortgesetzt werden soll.

An der von DFL-Seite geleiteten Sitzung der AG „Fankulturen“ nahmen zudem die Fanbeauftragten von Eintracht Frankfurt und des 1. FSV Mainz 05 sowie Vertreter von DFB, BBAG, IG Unsere Kurve, Fan Club Nationalmannschaft, BAG, F_in, KOS und QFF teil.