Hannover - Für Hannover 96 geht es in den kommenden zwei Spielen um den Klassenerhalt. Trainer Michael Frontzeck erklärt im Kurzinterview was sein Team zum Sieg führen wird.

Frage: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Spürt man eine besondere Anspannung im Team?

Michael Frontzeck: Die Spieler waren sehr enttäuscht, dass es trotz guter Leistung am Samstag nicht für einen Dreier gereicht hat. Ich habe Ihnen zwei Tage freigegeben, mit dem Auftrag, den Kopf freizubekommen und wenn möglich überhaupt nicht an Fußball zu denken und den Blick nach vorn zu richten. Ich hatte am Dienstagmorgen das Gefühl, das hat gefruchtet. Die Stimmung im Training ist gut. Die Spieler sind heiß auf die kommenden Spiele. Sie wollen endlich mal wieder gewinnen.

"Wir brauchen das Quäntchen Glück"

Frage: Was spricht für Ihre Mannschaft, Herr Frontzeck?

Frontzeck: Die Mannschaft soll sich auf sich und ihre Aufgaben konzentrieren. Wir schauen nicht nach links oder rechts und was die anderen machen. Mit einer Leistung, wie wir sei teilweise in den letzten Spielen gezeigt haben, können wir die kommenden Aufgaben optimistisch angehen. Und dann brauchen wir natürlich auch mal das Quäntchen Glück, das vielleicht in den letzten Wochen mal gefehlt hat.

Frage: Die Mannschaft war vor dem Heimspiel am vergangenen Samstag gegen Bremen im Trainingslager. Sind weitere außergewöhnliche Trainingsmaßnahmen geplant und woran arbeiten Sie jetzt noch konkret im Training?

Frontzeck: Weitere Sondermaßnahmen wird es nicht geben. Wir haben noch zwei Spiele, und auf die werden wir uns fokussieren. Wir arbeiten vor allen an den Dingen, die wir gut gemacht haben auf dem Platz, so wie die zweite Halbzeit in Wolfsburg oder 60 Minuten gegen Werder Bremen.

Frage: Wie bewerten Sie das Restprogramm von Hannover 96?

Frontzeck: Wir tun gut daran, nur von Spiel zu Spiel zu schauen. Das ist ein guter Ratgeber in jeder Situation. Insofern bereite ich die Mannschaft jetzt auf das Spiel in Augsburg vor. Und ab Montag konzentrieren wir uns dann auf das letzte Saisonspiel gegen Freiburg.

Frage: Gute Nerven oder die Qualität: Was entscheidet im Abstiegskampf?

Frontzeck: Ich glaube, das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren. Das lebe ich den Spielern vor und versuche ihnen zu vermitteln. Wichtig ist, den Kopf freizubekommen für die vor uns liegenden Aufgaben.

Aus Hannover berichtet Jürgen Blöhs

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