München - Michael Ballack, Raul und Lukas Podolski: Die Fußball-Bundesliga ist in der kommenden Saison um drei Persönlichkeiten ärmer. Zwar konnte Ballack nach seiner Rückkehr aus England 2010 die Erwartungen bei Bayer Leverkusen nicht mehr ganz erfüllen, bei seinem Abschied feierten die Fans den ehemaligen Nationalmannschaftskapitän aber auch für seine Gesamtverdienste um den deutschen Fußball.

Ballack, der möglicherweise seine Karriere in den USA ausklingen lässt, war beim Abschied sichtlich bewegt, vergoss ebenso eine Träne wie der Schalker Publikumsliebling Raul. "Gracias Senior Raul" stand auf einem Plakat, als sich der Torjäger mit seinen fünf Kindern auf einer Ehrenrunde aus dem Pott verabschiedete. Der Superstar ohne Starallüren hat nicht nur die "Königsblauen" verzückt, ganz Fußball-Deutschland erfreute sich an den Künsten von Raul Gonzalez Blanco, den Felix Magath nach Gelsenkirchen gelotst hatte.

Tränen flossen auch beim 1. FC Köln, der künftig ohne Prinz Poldi auskommen muss. Der Nationalspieler, der vor seinem Wechsel zum FC Arsenal noch eine Liebeserklärung an die Domstadt abgab, lässt seine Fans aber immerhin mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen.


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