Köln - Die Trainer sind mit dem Spiel zufrieden, auch wenn für den 1. FC Köln mehr drin gewesen wäre. Die Stimmen zum Spiel.

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): Nach drei Niederlage nacheinander war ich gespannt, wie die Mannschaft mit dieser Situation umgeht. Wir haben immer wieder Möglichkeiten für ein Tor vorgefunden, aber wir haben diese nicht genutzt. Ich bin dennoch, mit dem, was die Jungs angeboten haben, zufrieden.

Huub Stevens (Trainer TSG Hoffenheim): Das war ein kleiner Schritt. Wir wollten nicht ins offene Messer laufen. Deshalb haben wir versucht, kontrolliert nach vorne zu spielen. Diese Möglichkeit haben wir. Nach der ersten Halbzeit ist alles möglich, wir können führen oder zurückliegen. Eine Spitzenmannschaft führt wahrscheinlich. Das sind wir nicht. Die Teamleistung war in Ordnung, die Jungs haben gekämpft. Auf dem Platz und auf der Bank war Leben - das ist wichtig. Tore schießen hat mit Selbstvertrauen zu tun. Das müssen wir uns erarbeiten. Deshalb ist es ein langer Weg.

"Waren das bessere Team"

Timo Horn (Torwart 1. FC Köln): "Bis auf 15 Minuten in der ersten Halbzeit, als wir hektisch waren und unnötige Fehlpässe gespielt haben, haben wir ein gutes Spiel gemacht, hatten schon vor der Pause drei gute Chancen. In der zweiten Halbzeit haben wir da nahtlos weitergemacht, uns wieder Chancen erspielt und wieder das Tor nicht gemacht. Deshalb stehen wir am Ende nur mit einem Punkt da. Aber es gibt keine Diskussion, wer heute die bessere Mannschaft war."

Philipp Hosiner (Spieler 1. FC Köln): "Ich hatte gleich am Anfang eine Riesenchance. Wenn ich die reinmache, gehen wir sicherlich als Sieger vom Platz."

"Kleiner Schritt in die richtige Richtung"

Oliver Baumann (Spieler TSG Hoffenheim): Wir sind mit dem Punkt zufrieden. In der zweiten Halbzeit hatten wir zu viele Fehlpässe und zu wenig Entlastung - das hat den Kölnern natürlich gut getan. Ich bin froh, dass wir mal wieder zu null gespielt haben. Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wir haben im Lauf der Woche die gesamte Grundordnung thematisiert. So haben wir heute versucht, die Abstände gering zu halten. Deshalb ist es uns gelungen, die meisten Situation gut zu verteidigen. 

Mark Uth (Spieler TSG Hoffenheim): Es war schön, dass ich in der Heimat von Beginn an ran durfte. Es war für uns ein hartes Stück Arbeit. Wir nehmen den Punkt gerne mit. Wir wollten heute sehr kompakt stehen und wenig zulassen- das haben wir meistens geschafft. Wir haben miteinander gespielt und alle füreinander gekämpft. Deshalb haben wir uns das Unentschieden verdient.

Sebastian Rudy (Spieler TSG Hoffenheim): Es war wichtig, dass wir kompakt und eng stehen und dem Gegner im Zentrum keine Möglichkeiten geben. Das war heute unsere Vorgabe und der erste Schritt. Die nächsten müssen nun folgen.

Pirmin Schwegler (Spieler TSG Hoffenheim): Das war heute ein erster Schritt. Darauf können wir aufbauen. Es war sicherlich nicht alles das Gelbe vom Ei. Nach der Halbzeit haben wir den Zugriff etwas verloren. Dazu kamen einige Fehler. Da haben wir Köln manchmal eingeladen. Wir konnten uns nicht mehr richtig befreien. Heute ist aber nur der Punkt wichtig.