Hannover - Hannover 96 hat am Montag form- und fristgerecht beim DFB Einspruch gegen die Gelb-Rote Karte von Szabolcs Huszti im Heimspiel gegen Werder Bremen (3:2) am Samstag eingelegt.

"Wir haben uns nach eingehender juristischer Beratung entschlossen, Einspruch einzulegen. Zwei vermeintliche Vergehen gewissermaßen in einem Zug zu ahnden, empfinden wir als unzulässig, da Huszti durch die erste Gelbe Karte nicht gewarnt bzw. ermahnt wurde. Unser Einspruch hat das Ziel, dass die Gelb-Rote Karte aufgehoben wird und nur die Gelbe Karte in der Statistik angerechnet wird", erklärte Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport.

"Bei Fans und Medien hat der Fall Huszti für derart viel Aufsehen und Diskussionen gesorgt, dass uns natürlich auch daran gelegen ist, für die Zukunft eine grundsätzliche Klärung herbeizuführen", so der 48-Jährige weiter.