Hannover - Noch vier Tage bis zum Auswärtsspiel bei den großen Bayern, die in dieser Spielzeit bislang allerdings nur schwer in Fahrt kommen. Vier Tage, in der die medizinische Abteilung von Hannover 96 alles dafür tun wird, die zurzeit angeschlagenen Spieler wieder rechtzeitig fit zu kriegen.

Am wenigsten optimistisch ist 96-Coach Mirko Slomka hinsichtlich der Rückkehr von Innenverteidiger Emanuel Pogatetz.

"Es bleibt eng"

"Wir kämpfen nach wie vor, dass er einsatzfähig ist. Aber es ist und bleibt eng", gibt sich Slomka eher pessimistisch, was die rechtzeitige Rückkehr des österreichischen Nationalverteidigers angeht. Pogatetz laboriert seit dem Spiel bei St. Pauli an einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel.
Größere Chancen räumt der 43-Jährige seinem ivorischem Stürmer Didier Ya Konan ein. Der dreifache Saisontorschütze soll nach seiner Innenbanddehnung im Knie am Donnerstag ebenso wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wie DaMarcus Beasley (nach Hüftproblemen).

Gute Aussichten bestehen auch, dass mit Christian Schulz beim Rekordmeister zumindest ein Routinier als potentieller Innenverteidiger zur Verfügung steht. Schulz hat seine Rückenprobleme ebenso überstanden wie seinen grippalen Infekt und soll voraussichtlich bereits am Mittwoch wieder mit den Kollegen üben. Neben dem Nationalverteidiger könnte dann Christopher Avevor seinen zweiten Saisoneinsatz von Beginn an feiern - Stammkraft Karim Haggui ist nach Roter Karte für zwei Spiele gesperrt worden.

Glück für Fromlowitz

Aufatmen kann das Trainerteam hinsichtlich der Personalie Florian Fromlowitz. Der 96-Keeper hatte das Training am Dienstagvormittag abbrechen müssen, die spätere Diagnose kam aber einer Entwarnung gleich. Fromlowitz hat sich "lediglich" eine Hüftprellung zugezogen und soll bereits wieder am Mittwoch ins Geschehen eingreifen können.