Köln - Beim gemeinsamen Kids-Club-Sommercamp der Junior Adler von Eintracht Frankfurt und des 05-er-KidsClub des 1. FSV Mainz 05 hat sich das Konzept gemeinsamer Aktivitäten verschiedener Kids-Clubs der Bundesliga bereits bestens bewährt.

Nun nehmen vom 9.-11. August in der Sportschule Seibersbach gleich 70 Kinder aus sieben Kids-Clubs an einem gemeinsamen Camp teil.

Zusammenarbeit von DFL und Sportbund Rheinhessen

Die teilnehmenden Vereine 1. FC Nürnberg, Fortuna Düsseldorf, SC Paderborn, Bayer Leverkusen, SC Freiburg, Alemannia Aachen und Werder Bremen sind jeweils mit Betreuern vor Ort. Fünf weitere Fachkräfte stoßen vom Sportbund Rheinhessen dazu, der die Freizeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fußball Liga organisiert. Insgesamt werden sich 17 Betreuer um das Wohl der Kinder kümmern.

Neben verschiedenen sportlichen Aktivitäten - wie zum Beispiel einer großen Olympiade mit acht Disziplinen - steht auch die Kreativität der Jungen und Mädchen zwischen acht und zehn Jahren im Mittelpunkt. So dürfen sich die Kinder an einer richtigen Staffelei als Picasso versuchen oder Gips wie Michelangelo modellieren. Beim sogenannten "Sensiparcours" muss mit verbundenen Augen ein Parcours bewältigt werden, um einen Schatz zu finden. Eine Aufgabe, die nur als Gruppe gelöst werden kann.

Freundschaften werden geschlossen

Darüber hinaus wird auch die Polizei zu einem Selbstbehauptungskurs zu Gast sein. Hier lernen die Kinder, sich auch in kritischen Situationen richtig zu verhalten. Zum Abschluss gibt es die Empfehlungen der Polizei auch schriftlich für die Eltern mit nach Hause.

Abends werden am Lagerfeuer Gruselgeschichten erzählt und dazu Stockbrot geröstet. Neben allen Aktivitäten stehen vor allem die Vermittlung von Werten und das Bilden von Freundschaften im Vordergrund. Damit nicht die jeweiligen Vereine unter sich bleiben, werden direkt zu Beginn sieben bunt gemischte Gruppen gebildet. Die Teilnehmer aus Bremen, Düsseldorf und Leverkusen haben schon auf der Hinfahrt die Möglichkeit, sich ein wenig zu beschnuppern, da sie im selben Bus in die Sportschule in Rheinland-Pfalz reisen.

Wenn die jungen Fans wieder nach Hause kommen, werden sie viel zu erzählen haben. Und sie haben neue Freunde aus anderen Klubs gefunden und gelernt, dass auch Anhänger anderer Mannschaften nett sein können.