Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Trainer Bruno Labbadia vom Bundesligisten Hamburger SV im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 6.000 Euro belegt.

Labbadia hatte in der 86. Minute des Bundesliga-Spiels bei Hannover 96 am 8. November nach einer Strafstoßentscheidung gegen den HSV seine Coaching-Zone verlassen, lautstark reklamiert und sich dabei unsportlich gegenüber dem Schiedsrichter-Team geäußert. Daraufhin hatte ihn Schiedsrichter Dr. Jochen Drees (Mainz) aus dem Innenraum verwiesen.

Der Coach hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.