Der FC Bayern München hatte in Berlin gegen Hertha BSC die große Chance, erstmals in dieser Saison die Tabellenführung zu übernehmen. Stattdessen kassierte der deutsche Rekordmeister eine Niederlage - die insgesamt 300. Pleite in der Bundesliga-Geschichte des FCB. Für die Hauptstädter bedeutete das 2:1 hingegen den achten Heimsieg in Folge. bundesliga.de präsentiert die Splitter des 20. Spieltags:

TORE: Am 20. Bundesliga-Spieltag fielen 25 Tore, was einem guten Schnitt von 2,8 Toren pro Spiel entspricht. Doppelt trafen Patrick Helmes von Bayer Leverkusen und der Berliner Andrey Voronin, der beide Treffer beim 2:1 gegen Bayern München erzielte. In der Torjägerliste führt weiter der verletzte Vedad Ibisevic von 1899 Hoffenheim mit 18 Treffern vor Helmes, der nun 15 Tore auf dem Konto hat.

JUBILÄUM: Das 1:2 bei Hertha BSC, die erste Niederlage nach 14 Spielen gegen den Hauptstadt-Club, bedeutete für Bayern München die 300. Bundesliga-Niederlage. Den Niederlagen stehen 836 Siege und 350 Unentschieden gegenüber - das Gesamt-Torverhältnis lautet 3154:1736.

ANGSTGEGNER: Der ehemalige Tabellenführer 1899 Hoffenheim hat in der Bundesliga seinen ersten Angstgegner gefunden. Das Team von Trainer Ralf Rangnick verlor gegen Bayer Leverkusen in der Hinrunde 2:5, am Freitagabend dann 1:4.

DERBY: Im 56. Bundesligaduell entschied der VfL Bochum das "kleine" Revierderby gegen Schalke 04 zum 15. Mal für sich. 31 Siege verbuchten die "Königsblauen", zehn Mal gab es ein Unentschieden.

SERIEN: Hertha BSC feierte den achten Heimsieg in Folge, der Hamburger SV immerhin den sechsten. Die Hanseaten sind mit neun Siegen und einem Unentschieden in der HSH Nordbank Arena das beste Heimteam der Bundesliga. Mönchengladbach gewann keines der vergangenen acht Spiele. Schalke holte nur einen Punkt aus den vergangenen fünf Auswärtspartien. Stuttgart verlor keines der vergangenen sechs Spiele.

SCHWEIZER TRAINER: Als erstem Schweizer Trainer in der Bundesliga gelang Lucien Favre durch das 2:1 von Hertha BSC ein Sieg gegen Bayern München. Ohne Erfolgserlebnis gegen den deutschen Rekordmeister waren zuvor Favres Landsleute Marcel Koller (VfL Bochum, 1. FC Köln), Hanspeter Latour (1. FC Köln) und Martin Andermatt (SSV Ulm, Eintracht Frankfurt) geblieben.