Gemeinsam gegen Diskriminierung: Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, der VfB Stuttgart und der DFB nahmen gemeinsam am 3. Aktionsabend gegen Homophobie in Stuttgart teil. Unter anderem warben DFL-Geschäftsführer Christian Müller sowie Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, für mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen im Fußball.

"Wir als Verein sind ein Ort, der weltanschaulich neutral ist und Andersdenkende respektiert. Deswegen ist es unsere Aufgabe, gegen Homophobie in den Stadien anzugehen", sagte Staudt gegenüber der "Stuttgarter Zeitung".

"Hauptsache, er kickt gut"

Der Fußball sei aber im Unterschied zu anderen gesellschaftlichen Bereichen noch "eine Bastion. Offensichtlich sind einige im Publikum noch immer nicht bereit, über eine gewisse Toleranzhürde zu gehen", sagte Staudt weiter.

Irgendwann werde es aber kein Thema mehr sein, welche sexuellen Vorlieben ein Fußballer habe. "Hauptsache, er kickt gut." Der 61-jährige Staudt ist übrigens Schirmherr des Stuttgarter Christopher Street Day (CSD).