Olympiakos Piräus hat sich in einem denkwürdigen Endspiel nach der griechischen Meisterschaft auch den Pokalsieg gesichert.

Piräus gewann gegen AEK Athen im Elfmeterschießen 15:14. Nach 120 Minuten hatte es 4:4 (3:3, 0:2) gestanden. Damit sicherte sich Olympiakos sein insgesamt 14. Double und das vierte in den vergangenen fünf Jahren.

Gefeierter Held im Siegerteam war der ehemalige Nationaltorwart Antonis Nikopolidis, der zunächst den Elfmeter von Agustin Pelletieri hielt und dann Olympiakos selbst zum Sieg schoss.

Ausgleich in der 6. Minute der Nachspielzeit

In der regulären Spielzeit war AEK in der 89. Minute durch Nacho Skokko mit 3:2 in Führung gegangen. Olympiakos erzwang in der 6. Minute der Nachspielzeit durch den Treffer von Matt Derbyshire die Verlängerung.

Diese beendete der Meister mit nur acht Feldspielern, nachdem Luciano Galletti wegen ausschweifenden Jubelns nach seinem Tor zur 4:3-Führung die Gelb-Rote Karte gesehen hatte und kurze Zeit später auch Avraam Papadopoulos nach einem groben Foulspiel mit "Rot" vom Feld musste.