Köln - Die Bundesliga-Saison erlebt ihr größtes Torfestival, beim BVB werden Jubiläen gefeiert und Julian Nagelsmann hat in Sachen Wechsel einfach ein goldenes Händchen. Darüber spricht die Bundesliga nach dem 23. Spieltag.

1) Torfestival in der Bundesliga

Was für jeden Offensivspieler wie ein perfekter Spieltag klingt, dürfte für die Bundesliga-Verteidiger eher ein Alptraum sein! Ganze 36 Tore sind am 23. Bundesliga-Spieltag gefallen - so viele gab es in der ganzen Saison 2016/17 an einem Spieltag noch nicht. Bei der Partie zwischen Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen mussten die Torhüter sogar gleich acht Mal hinter sich greifen und auch 1899 Hoffenheim hatte mit dem 5:2-Sieg gegen den FC Ingolstadt großen Anteil am Bundesliga-Torfestival. Zwar kommt der Saisonrekord noch lange nicht an den torreichsten Spieltag aller Zeiten (53 Tore am 32. Spieltag der Saison 19823/84) heran, aber an diese Trefferzahlen könnte man sich doch glatt gewöhnen!

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2) Tag der Jubiläen beim BVB

Der BVB ließ im Heimspiel gegen Leverkusen der Werkself nicht nur kaum eine Chance und ging am Ende mit einem 6:2-Sieg vom Platz. Nein, es gab in Dortmund auch noch gleich zwei persönliche Jubiläen zu vermelden. So erzielte Pierre-Emerick Aubameyang bereits sein 75. Bundesliga-Tor und auch Andre Schürrle erreichte mit seinem 50. Treffer einen Meilenstein. Nur die neuerliche Verletzung von Marco Reus trübte die Stimmung an einem eigentlich perfekten BVB-Wochenende etwas.

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3) Nagelsmanns goldenes Händchen

Zur Halbzeit stand es noch 1:1, am Ende gewann die TSG 1899 Hoffenheim dann aber doch mit 5:2 gegen den FC Ingolstadt. Eine beeindruckende Leistung, keine Frage. Noch beeindruckender ist da eigentlich nur noch das goldene Wechselhändchen von TSG-Trainer Julian Nagelsmann! Gegen den FCI brachte der 29-Jährige kurz nach der Pause Andrej Kramaric in die Partie - der Stürmer sorgte nur wenig später mit einem Tor und einer Vorlage für die Vorentscheidung. Das ist kein Zufall: Seit Nagelsmanns Amtsantritt erzielte die TSG bereits 17 Treffer durch Einwechselspieler, zwölf dieser Joker-Tore fielen in der laufenden Saison: Ligarekord!

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4) Bayer trennt sich von Schmidt

Dreimal führte Roger Schmidt Bayer 04 Leverkusen in seiner Amtszeit in die Champions-League-Plätze. Dennoch ist die Zeit des Trainers bei der Werkself nun vorbei. Nach der 2:6-Niederlage in Dortmund beriet man sich in Leverkusen noch etwas und verkündete dann die sofortige Trennung von Schmidt. "Wir haben Roger Schmidt viel zu verdanken", erklärte Geschäftsführer Michael Schade und kündigte an, zeitnah einen Nachfolger präsentieren zu wollen.

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5) Hasebe beerbt Okudera

Lange Zeit war Yasuhiko Okudera der japanische Rekordspieler der Bundesliga. Der heute 64-Jährige schnürte Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre für den 1. FC Köln, Hertha BSC und Werder Bremen die Schuhe und absolvierte insgesamt 234 Spiele. Dieser Rekord ist nun Geschichte! Denn Makoto Hasebe stand bei der Eintracht-Niederlage gegen Freiburg zum 235. Mal in der Bundesliga auf dem Platz - 14 Einsätze entfallen dabei auf den 1. FC Nürnberg, 135 Spiele absolvierte der Japaner für den VfL Wolfsburg und für Eintracht Frankfurt sind es nunmehr 86 Einsätze. Glückwunsch!

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