Köln - Der FC Bayern München zeigt sich gegen den Hamburger SV in Galaform, der BVB macht's beim Lieblingsgegner souverän und Mainz singt und lacht nach dem Auswärtssieg gegen Bayer Leverkusen. Darüber spricht die Bundesliga nach dem 22. Spieltag.

1) Bayern siegt in Galaform

Was für ein Spieltag für den FC Bayern München: Mit 8:0 schickten die Münchner den Hamburger SV nach Hause! In den letzten acht Heimspielen gegen den HSV kann der Rekordmeister nun eine Bilanz von 45:3 Toren aufweisen - gewonnen wurden die Partien natürlich auch alle. Und großen Anteil am neuerlichen Erfolg hatte wieder einmal Torjäger Robert Lewandowski, der bereits zum fünften Mal mindestens drei Tore in einem Bundesliga-Spiel erzielte. Wenn es nach Bayern-Trainer Carlo Ancelotti, der gegen den HSV zum 1000. Mal als Trainer an der Seitenlinie stand, geht, war aber nicht Lewandowski, sondern Thomas Müller "der beste Spieler auf dem Platz" - auch wenn dem Münchner erneut kein eigener Treffer gelingen wollte.

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2) Dortmund souverän im Breisgau

Gute Stimmung herrschte nach dem Bundesliga-Spieltag auch bei Borussia Dortmund! Die Schwarz-Gelben fuhren gegen den SC Freiburg einen souveränen 3:0-Sieg ein - es war der zwölfte in Folge gegen die Breisgauer und damit die längste Siegesserie, die dem BVB in seiner Bundesliga-Historie bisher gelungen ist. Abgerundet wurde der Auswärtssieg aus Dortmunder Sicht durch den fünften Doppelpack von Pierre-Emerick Aubameyang in dieser Saison. Dass Roman Bürki erstmals in der laufenden Spielzeit in der Fremde kein Gegentor hinnehmen musste, war dann nur noch die Kirsche auf der BVB-Sahnetorte an diesem Wochenende.

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3) Mainz wie es singt und lacht

Fünf lange Monate musste der 1. FSV Mainz 05 auf einen Bundesliga-Auswärtssieg warten. Dann stand endlich das Spiel bei Bayer 04 Leverkusen auf dem Spielplan. Gegen keinen Verein feierten die Rheinhessen in der Bundesliga mehr Siege als gegen die Werkself (neun). Und so sollte es auch am Samstag bleiben - bereits innerhalb der ersten elf Spielminuten fädelten die 05er durch Tore von Stefan Bell und Levin Öztunali den Auswärtssieg ein. Leverkusen kam nicht mehr zurück - so lässt sich doch ganz befreit Fastnacht feiern!

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4) Leipzig macht den Partycrasher

Apropos Karneval - den hat RB Leipzig dem 1. FC Köln am Samstag erst einmal ordentlich vermiest. Mit einer von Beginn an starken Vorstellung spielten die Aufsteiger die Kölner in der ersten Halbzeit fast schwindelig und machten im zweiten Durchgang mit dem Treffer von Timo Werner zum 3:1-Endstand alles klar. 15 Siege nach 22 Spieltagen hatte übrigens nicht einmal der 1. FC Kaiserslautern, der 1997/98 nach seinem Aufstieg überraschend Deutscher Meister wurde. Läuft also in Leipzig!

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5) Werder punktet im Tabellenkeller

27 Torschüsse - wenn es nach den blanken Zahlen ginge, hätte der VfL Wolfsburg am Freitagabend eigentlich nicht verlieren dürfen. Doch obwohl die Niedersachsen mit 18 Abschlüssen in der ersten Halbzeit sogar einen Clubrekord aufstellten, ging am Ende Werder Bremen als Sieger vom Platz. Die Hauptgründe neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung? Serge Gnabry und Lamine Sané! Während Gnabry mit seinem ersten Doppelpack in der Bundesliga noch einmal unter Beweis stellte, dass er der Auswärtstorjäger der Liga ist (neun seiner zehn Saisontore erzielte er auf fremdem Geläuf), lieferte Sané in der Defensive eine blitzsaubere Leistung ab und verlor keinen einzigen Zweikampf. So geht Abstiegskampf.

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