Der Sieger des Premiere-Ligapokals 2005 heißt FC Schalke 04. Im Finale besiegen die "Knappen" den VfB Stuttgart knapp.

Schalke sichert sich so den ersten Premiere-Ligapokal-Titel der Vereinsgeschichte.

Ausgerechnet der Neu-Schalker Kevin Kuranyi erzielte vor 40.500 Zuschauern im Leipziger Zentralstadion gegen seinen alten Arbeitgeber VfB Stuttgart in der 10. Spielminute den 1:0-Siegtreffer für "Königsblau".

Kuranyi und Lincoln sehen Rot

Den Schlusspfiff durfte der Torschütze allerdings nicht mehr auf dem Platz erleben. Nach einem Gerangel mit Silvio Meißner wurde Kuranyi in der 67. Minute mit der Roten Karte frühzeitig in die Kabine geschickt.

In der 90. Minute folgte ihm sein Team-Kollege Lincoln, nachdem der Brasilianer den Stuttgarter Thomas Hitzlsperger bespuckt hatte.

Schalke schafft es im dritten Anlauf

Von den Platzverweisen konnten die Schwaben, die im Halbfinale Titelverteidiger Bayern München (2:1) ausgeschaltet hatten, allerdings nicht profitieren und so sicherte sich Schalke nach den verlorenen Endspielen 2001 und 2002 den ersten Titel der Saison 2005/2006.

Nach dem Finaleinzug gegen Werder Bremen (2:1) und dem Sieg im Endspiel konnte der mitgereiste Schalker Anhang sein Team um Kapitän Ebbe Sand ausgiebig bejubeln.

'Auf dem allerbesten Weg'

Auch für die Deutsche Fußball Liga GmbH war der Saisonauftakt äußerst erfolgreich. Erstmals wurde der Premiere-Ligapokal in großen Stadien ausgetragen. Insgesamt kamen dreimal mehr Zuschauer als im Vorjahr zu den Spielen.

"Wir sind auf dem allerbesten Weg", freute sich Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung und Geschäftsführer Rechte, Lizenzen, Marketing, über die gelungene Neugestaltung des Wettbewerbs. "Wir haben den Ligapokal erfolgreich als ersten wichtigen Titel der Saison positioniert."


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