Belek - Zum Abschluss des Trainingslagers in Belek bestritt der FC Augsburg am Sonntag das Finale des SunExpress-Cup gegen den 1. FC Kaiserslautern. Sowohl der FCA (gegen Gaziantepspor) wie auch der FCK (gegen St. Pauli) hatten ihre ersten Turnierspiele jeweils 1:0 gewonnen. Im Duell um den Turniersieg gewannen die "Roten Teufel" gegen die Fuggerstädter mit 2:1 (2:0).

Bei strahlendem Sonnenschein näherte sich Kaiserslautern in der Anfangsphase zwei, drei Mal dem FCA-Tor, ohne sich dabei aber hochkarätige Torchancen herauszuspielen. Der FCA war um die Spielkontrolle und konzentrierten Spielaufbau bemüht, brauchte aber bis zur 30. Minute, um sich die erste große Chance herauszuspielen. Tobias Werner hatte Alexander Esswein in die Spitze geschickt, der umkurvte den herausstürmenden K‘lauterer Torhüter Marius Müller und brachte den Ball aus spitzem Winkel aufs Tor. Doch kurz vor der Linie konnte ein FCK-Abwehrspieler den Ball noch zur Ecke klären.

Löwe mit sehenswertem Treffer

Die anschließende Ecke von Pierre-Emile Höjbjerg unterlief FCK-Torhüter Müller, so dass Tobias Werner zu einer großen Kopfballchance kam., die er aber nicht nutzte (31.). Der Zweitligist nutzte wenige Minuten später eine Chance zur Führung, weil Chris Löwe sein Glück aus der Distanz versuchte und mit einem fulminanten Schuss präzise und unhaltbar in den linken oberen Winkel traf (37.).

Markus Feulner war es, der die erste FCA-Chance nach der Pause hatte. Er scheiterte aber an K’lauterns Torhüter (49.). Zu diesem Zeitpunkt lag der FCA aber schon 0:2 hinten, denn kurz nach Wiederanpfiff traf Kevin Stöger für den FCK (47.). Auch in der Folge hatten die Pfälzer die besseren Tormöglichkeiten und kontrollierten das Spiel. Ein Mal rettete Ioannis Gelios in höchster Not (53.), dann flog ein Schuss über das Augsburger Tor (59.).

Djuricic schafft nur mehr den Anschluss

In der Folge ging der Spielfluss etwas verloren. Augsburg agierte bemüht, ein Treffer von Tobias Werner wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt, dann verkürzte Nikola Djurdjic auf 1:2 (81.). Zuvor war er im Strafraum gefoult worden und den fälligen Elfmeter verwandelte er selbst. Di Schlussoffensive des Bundesligisten brachte keinen Erfolg, so dass der 1. FC Kaiserslautern den Turniersieg bejubeln durfte.