Köln - Borussia Dortmund gewinnt das Verfolger-Duell und nimmt Kurs auf Platz zwei. Badstuber, "Papa" und Szalai mit starken Leistungen gegen ihre Ex-Clubs und im Kampf um die Torjäger-Kanone treffen die drei Top-Platzierten. Darüber spricht die Bundesliga nach dem 19. Spieltag.

1) BVB hat Platz zwei wieder im Visier

Borussia Dortmund setzte am Samstagabend im Topspiel gegen RB Leipzig ein Ausrufezeichen. Noch haben die Schwarz-Gelben den Kampf um die Vizemeisterschaft nicht aufgegeben. Das Team von Thomas Tuchel besiegte den starken Aufsteiger souverän, obwohl es am Ende nur 1:0 hieß. Die Dortmunder waren die klar spielbestimmende Mannschaft gegen das personell arg gebeutelte Team von Trainer Ralph Hasenhüttl. Zwar beträgt der Rückstand auf den Zweiten aus Leipzig für den BVB noch acht Punkte, doch durch den Erfolg haben die Dortmunder wieder Blut geleckt. Auch Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (>>> Hier geht's zum Interview) hat Platz zwei noch im Auge.

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2) TSG Hoffenheim wieder in der Spur

Genau so antwortet man als Spitzenmannschaft auf die erste Saisonniederlage: Die TSG Hoffenheim hat am Samstag eindrucksvoll bewiesen, dass ihr die Pleite am vergangenen Spieltag gegen RB Leipzig gar nichts ausgemacht hat. Im Gegenteil: die Kraichgauer fegten im Heimspiel den 1. FSV Mainz regelrecht vom Platz. Das 4:0 war umso bemerkenswerter, weil die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann auf den rotgesperrten Topstürmer Sandro Wagner verzichten musste. Für den zehnfachen Torschützen sprangen seine Teamkollegen in die Bresche. Nagelsmann kann sich also auch auf seine zweite Offensivreihe (Mark Uth und Adam Szalai) verlassen. Und auf seine Einwechslungen. Schon neunmal stach diese Saison ein Joker der TSG und damit schon so oft wie nie zuvor in einer Saison. Die Hoffenheimer bleiben auch dank des zehnten ungeschlagenen Heimspieles in Folge punktgleich mit dem BVB auf Rang vier.

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3) Kampf um die Torjägerkrone - Toptrio trifft

Der Kampf um die Torjägerkrone spitzt sich weiter zu. Die ersten drei Stürmer in der Rangliste trafen an diesem Spieltag. Den Anfang machte Robert Lewandowski, der die Führung der Bayern beim 1:1 gegen Schalke 04 per Lupfer erzielte. Wenig später traf dann der Kölner Anthony Modeste zum 1:0-Siegtreffer des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg. Am Samstagabend stellte der Führende der Torjägerliste, Pierre-Emerick Aubameyang, dann seinen Zwei-Tore-Abstand wieder her. Der Gabuner erzielte per Kopf den einzigen Treffer im Topduell des 19. Spieltages gegen Leipzig. Der BVB-Star hat jetzt 17 Tore auf dem Konto, Lewandowski und Modeste jeweils 15. Schon am nächsten Wochenende geht die "Ballerei" um die Torjägerkanone weiter.

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4) Papadopoulos und Co - der Spieltag der Rückkehrer

Er sprintete zur Eckfahne und jubelte ausgelassen: Kyriakos Papadopoulos. Der Neuzugang des Hamburger SV traf per Kopf zum 1:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen. Pikant dabei ist, dass der Grieche von den Rheinländern an die Hamburger ausgeliehen ist. Jetzt traf er gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Aber nicht nur er. Auch Adam Szalai netzte gegen sein ehemaliges Team ein und das gleich zweimal. Der Ungar, der lange Zeit für den 1. FSV Mainz seine Schuhe schnürte, kam als Joker auf das Spielfeld und erzielte zwei Treffer beim 4:0 der TSG Hoffenheim. Kein Sieg, aber ein beachtliches Remis holte Holger Badstuber bei seiner Rückkehr in sein eigentliches Wohnzimmer, die Allianz Arena in München. Der von den Bayern an Schalke ausgeliehene Verteidiger erklärte, dass es schon eine spezielle Situation für ihn gewesen sei (>>> Hier geht's zum Badstuber-Interview). Drei Rückkehrer, drei interessante Bundesliga-Geschichten am 19. Spieltag.

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5) Kruse erzielt 3000. Werder-Tor

Was haben Max Kruse und Willi Soya gemeinsam? Beide Spieler haben für den SV Werder Bremen historische Tore geschossen. Der 1990 gestorbene Willi Soya erzielte in Werder Bremens erstem Spiel in der Bundesliga überhaupt, am 24. August 1963 gegen Borussia Dortmund das allererste Tor für die Norddeutschen. Kruse schoss sich mit seinem Strafstoß zum zwischenzeitlichen 2:1 der Bremen bei der unglücklichen 2:3-Niederlage in Augsburg, ebenfalls in die grün-weißen Geschichtsbücher. Übrigens: Am 3. April 1971 endetet die Partie zwischen Mönchengladbach und Bremen 1:1, wurde aber anschließend aufgrund eines Pfostenbruchs am grünen Tisch mit 2:0 für Werder gewertet. In die Ewige Tabelle fließt das Spiel aber mit 2:0 mit ein. Bremen hat aber nur ein Tor in dem besagten Spiel erzielt. Somit hat Werder 2999 Bundesliga-Tore erzielt plus eines am grünen Tisch.

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