Köln - Der FC Bayern München demonstriert seine Macht in der Bundesliga und geht zum sechsten Mal in Folge als Spitzenreiter in ein neues Kalenderjahr. Ein Hoffenheimer bewirbt sich erneut bei Joachim Löw. Und ein Trainer muss gehen. Darüber spricht die Liga nach dem 16. Spieltag.

1) Im Zeichen des Anschlags

In allen Bundesliga-Stadien haben die Mannschaften und Zuschauer am Dienstag und Mittwoch der Opfer der Tragödie in Berlin gedacht. Darüber hinaus trugen die Spieler der Mannschaften Trauerflor. "Das Mitgefühl des Profifußballs gilt den Hinterbliebenen sowie den zahlreichen Verletzten, denen wir gute und baldige Genesung wünschen. Wir alle sind erschüttert von dem, was sich am Montagabend auf einem friedlichen Weihnachtsmarkt ereignet hat", sagte DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball.

2) Münchener Machtdemonstration

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Wenige Tage vor dem Fest bescheren sich die Bayern selbst: Durch das 3:0 im Topspiel gegen RB Leipzig gehen die Münchener mit drei Punkten Vorsprung in die Winterpause. Der herausragende Thiago (17.), Xabi Alonso (25.) und Robert Lewandowski (45./Foulelfmeter) bescherten 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena mit ihren Toren eine vorgezogene Festtagsgala. Mehr noch: Robert Lewandowski verbesserte sich in der Liste der Ausländer mit den meisten Bundesliga-Toren auf Platz zwei. Es war sein 133. Treffer. Damit zog der Pole mit dem Brasilianer Giovane Elber gleich. Der Bremer Claudio Pizarro führt die Liste mit 190 Toren an.

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3) Der beste deutsche Stürmer 2016

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Der beste deutsche Torschütze des Kalenderjahres (jetzt 19 Tore) lässt nicht locker: In den vergangenen vier Heimspielen hat Sandro Wagner von der TSG 1899 Hoffenheim immer getroffen - auch beim 1:1 gegen den SV Werder Bremen. Es war das neunte Saisontor des Stürmers, dem Bundestrainer Joachim Löw zuletzt Hoffnung auf eine Berufung in die Deutsche Nationalmannschaft gemacht hatte. Mehr noch: Die TSG bleibt die einzig ungeschlagene Mannschaft im deutschen Profifußball.

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4) Zwei starke Heimserien

Nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg beendet Borussia Dortmund das Jahr 2016 ohne Heimniederlage. Der deutsche Vizemeister hat zuletzt am 4. April 2015 ein Liga-Heimspiel verloren, damals gab es ein 0:1 gegen Bayern München. Seitdem ist der BVB in 29 Heimspielen ungeschlagen. Die Liga-Bilanz 2016: 17 Spiele, 12 Siege, 5 Unentschieden.

Auch Eintracht Frankfurt überwintert in der oberen Tabellenhälfte und spielt vor allem im eigenen Stadion so erfolgreich wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Seit saisonübergreifend zehn Spielen ist Frankfurt im eigenen Stadion unbesiegt - das gab es zuletzt vor 24 Jahren. Dazu hat die Eintracht mit nur 12 Gegentoren in 16 Punktspielen einen Vereinsrekord aufgestellt.

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5) Trainerentlassung in Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach hat nach dem 1:2 gegen den VfL Wolfsburg den Trainer entlassen. "Wir haben in den letzten Tagen viele Gespräche geführt und unsere sportliche Entwicklung analysiert und diskutiert und sind gemeinsam mit André zu dem Ergebnis gekommen, dass es für beide Seiten besser ist, unsere Zusammenarbeit jetzt zu beenden", sagte Sportdirektor Max Eberl.

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