Zusammenfassung

  • Der 1. FC Köln trennt sich am Sonntag von Trainer Peter Stöger

  • Die TSG 1899 Hoffenheim feiert einen deutlichen Erfolg gegen RB Leipzig

  • Der FC Augsburg kann sich auf ein Super-Trio verlassen

Köln - Die TSG 1899 Hoffenheim demontiert RB Leipzig im Spitzenspiel, der SV Werder Bremen schöpft wieder Hoffnung im Abstiegskampf und beim 1. FC Köln endet die Ära Stöger. Darüber spricht die Bundesliga nach dem 14. Spieltag.

1) Hoffenheim demontiert Leipzig

Die TSG bejubelt eines der vier Tore gegen Leipzig © gettyimages / Daniel Roland

Das Spitzenspiel des 14. Spieltags fand in Sinsheim statt. Die TSG 1899 Hoffenheim zeigte eine fantastische Leistung und schlug RB Leipzig überraschend deutlich mit 4:0 (1:0). Der Mann des Tages war Doppeltorschütze Serge Gnabry, der die Zuschauer besonders mit seinem sehenswerten Treffer zum 3:0 aus 43,5 Metern beeindruckte. "Ich habe den Ball einmal mitgenommen, kurz geschaut und mich dann einfach entschieden, draufzuhauen und mein Glück zu suchen", sagte Gnabry nachher. Für diesen Mut wurde er belohnt.

Da die TSG zuvor aus zwölf Spielen nur zwei Siege geholt hatte, war dieser Erfolg gegen ein Bundesliga-Spitzenteam extrem wichtig. Gnabry hofft, dass bei ihm selbst "der Knoten geplatzt ist." Trainer Julian Nagelsmann wird hoffen, dass das für seine gesamte Mannschaft gilt.

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2) München feiert Coman und Ribery

Franck Ribery wird für Kingsley Coman eingewechselt © gettyimages / TF-Images

Der FC Bayern München hat seinen Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut und besitzt drei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde bereits eine gute Ausgangsposition auf dem Weg zur erneuten Meisterschaft.

Beim 3:1-Heimsieg gegen Hannover 96 feierte das Publikum vor allem zwei Franzosen. Der junge Kingsley Coman führte seine Mannschaft mit einer starken Leistung zum Sieg, der erfahrene Franck Ribery kam kurz vor dem Abpfiff zu seinem Comeback nach Verletzungspause. "Ich bin jetzt wieder bei 100 Prozent. Aber nach zwei Monaten Pause brauchst du wieder Spielrhythmus", sagte Ribery. Sollte Coman allerdings in den kommenden Spielen weiter so aufdrehen wie am Samstag, dann wird er seinen Platz nicht so leicht wieder verlieren.

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3) Augsburgs Super-Trio

Max (l.), Gregoritsch (3.v.l.) und Finnbogason (r.) glänzen im FCA-Trikot © imago / Eibner

Die sensationelle Spielzeit des FC Augsburg geht weiter. Die Mannschaft von Manuel Baum fuhr am Samstag beim 1. FSV Mainz 05 den sechsten Saisonsieg ein und hat damit 22 Punkte auf dem Konto - genau so viele wie das Spitzenteam von Borussia Dortmund.

Ein Trio des FCA macht in dieser Spielzeit besonders auf sich aufmerksam. Da wäre zum einen Alfred Finnbogason. Der isländische Angreifer traf beim 3:1 (2:0) in Mainz doppelt und hat jetzt schon acht Treffer auf dem Konto. Sommer-Neuzugang Michael Gregoritsch schlug bereits sieben Mal zu. Und dann hat Augsburg auch noch den aktuell besten Vorbereiter der Bundesliga im Kader: Linksverteidiger Philipp Max legte sieben Treffer auf und verweist damit sogar Offensivspieler wie Daniel Didavi, Thomas Müller oder Mario Götze auf die Plätze.

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4) Werder im Aufwind

Zlatko Junuzovic (m.) im Spiel gegen Stuttgart © gettyimages / Stuart Franklin

Beim SV Werder Bremen steigt die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Unter Trainer Florian Kohfeldt fuhr die Mannschaft am Samstag den zweiten Sieg im vierten Spiel ein. Durch das 1:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart hat Werder nur noch einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz 16 und drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Kohfeldt war nach dem Sieg sehr zufrieden: "Die Mannschaft hat ihn sich mit Einsatz und Laufbereitschaft erarbeitet. Zuversichtlich für die Zukunft stimmt mich, dass wir auch mit einer nicht optimalen Leistung gewonnen haben."

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5) Ära Stöger endet nach viereinhalb Jahren

Peter Stöger winkt den Kölner Fans ein letztes Mal zu © imago

Nach vier Jahren, fünf Monaten und 21 Tagen endete am Sonntag die Ära Peter Stöger beim 1. FC Köln. Der Trainer, der sich mit seiner Mannschaft am Ende der vergangenen Saison sensationell für die Europa League qualifiziert hatte, muss den Verein verlassen. Der bis 2020 laufende Vertrag wurde in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Auch sein Assistent Manfred Schmid verlässt den FC. U19-Trainer Stefan Ruthenbeck übernimmt das Amt von Stöger bis zur Winterpause.

Stöger erklärte: "Es ist im Sinne des Clubs und vor allem der Mannschaft, dass jetzt eine Entscheidung getroffen wurde und Klarheit herrscht. Die Spieler, die Mitarbeiter im Club, die Fans und die Stadt Köln sind Manni Schmid und mir ans Herz gewachsen und wir drücken allen die Daumen, dass der 1. FC Köln den Klassenerhalt schafft." FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagte zum Abschied Stögers: "Dass kein anderer in der Vereinsgeschichte so lange Cheftrainer des FC war, ist kein Zufall."

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