Köln - Vom 9. bis zum 31. Januar findet in Australien der Asien-Cup 2015 statt. Aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga reisen insgesamt 13 Spieler nach Down Under um mit ihren Nationalmannschaften um den Titel zu kämpfen.

Die meisten Bundesliga-Spieler beim Asien-Cup werden für Titelverteidiger Japan aktiv sein. Shinji Kagawa (Borussia Dortmund), Shinji Okazaki (FSV Mainz 05), Hiroshi Kiyotake (Hannover 96), Makoto Hasebe, Takashi Inui (beide Eintracht Frankfurt) und Gotoku Sakai (VfB Stuttgart) sind Teil des 23-Mann-Kaders von Trainer Javier Aguirre. In ihrer Gruppe D sind die Japaner klarer Favorit. Die Gegner heißen Palästina, Jordanien und Irak.

Vier Bundesliga-Spieler für Südkorea

Bei der Nationalmannschaft Südkoreas sind vier Spieler aus der Bundesliga mit dabei. Heung-MinSon (Bayer Leverkusen), Joo-Ho Park, Ja-Cheol Koo (beide Mainz 05) und Jin-Su Kim (1899 Hoffenheim) wurden vom deutschen Trainer Uli Stielike nominiert. Südkorea trifft in der Gruppe A auf Oman, Kuwait und Gastgeber Australien.

Bei den "Socceroos" sind ebenfalls Spieler aus deutschen Clubs im Einsatz. BVB-Keeper Mitchell Langerak und Leverkusens Angreifer Robbie Kruse sind ebenso mit dabei, wie der einzige Profi aus der 2. Bundesliga. Mathew Leckie von Spitzenreiter FC Ingolstadt wurde auch für die Asienmeisterschaft nominiert.

Spieler fehlen ihren Clubs in der Vorbereitung

Der Asien-Cup ist das Äquivalent zur Europameisterschaft. Durch die Abstellung fehlen die Spieler ihren Clubs in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Alle Bundesliga-Vereine sind innerhalb des Turnierzeitraums im Trainingslager. Da die Rückrunde bereits am 30. Januar beginnt, sind Einsätze der an den Halbfinals (26./27. Januar) beteiligten Spieler am 18. Spieltag im Prinzip unmöglich. Immerhin: Um die Fitness der Asiaten und Australier sollte es nach dem Turnier ähnlich gut bestellt sein, wie bei ihren Kollegen.