Köln - Nicht nur die Favoriten haben sich am fünften Spieltag der Qualifikation für die Endrunde der Fußball-Europameisterschaft 2016 keine Blöße gegeben: Auch Österreich und die Schweiz machten eine weiteren und großen Schritt Richtung Europameisterschaft in Frankreich.

Zahlreiche Bundesliga-Spieler waren in den bisherigen EM-Qualifikationsspielen mit ihrem Heimatland unterwegs – und das bereits mit Erfolg und einer langen Liste an Torschützen aus der Bundesliga.

Xhaka und Seferovic treffen für die Schweiz

© imago

Bei der Schweizer Nationalmannschaft standen gleich 12 Bundesliga-Profis auf dem Platz. Beim 3:0-Erfolg über Estland trafen der Gladbacher Granit Xhaka (27.) und der Frankfurter Haris Seferovic (80.) Zudem standen Yann Sommer, Ricardo Rodriguez, Johan Djourou, Valon Behrami, Haris Seferovic und Josip Drmic von Beginn an auf dem Platz. Valentin Stocker wurde eingewechselt, Marwin Hitz, Roman Bürki, Fabian Lustenberger und Admir Mehmedi saßen immer auf der Bank. Mit dem 3:0-Erfolg stehen die Schweizer nun auf Platz zwei der Gruppe E – hinter den Three Lions aus England, die durch das 4:0 gegen Litauen weiter an der Tabellenspitze stehen.

Bereits 15 Zähler auf dem Konto hat die Slowakei nach dem lockeren 3:0 (3:0) gegen Luxemburg in Zilina. Peter Pekarik von Hertha BSC (40.) besorgte den dritten Treffer. Im Oktober hatten die Slowaken mit einem 2:1 gegen Spanien für Aufsehen gesorgt und kommen ihrer ersten EM-Endrunden-Teilnahme immer näher.

Harnik mit Doppelpack – Auch Alaba, Junuzovic und Kampl treffen

Österreich bleibt in der Qualifikation für die Endrunde der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Marcel Koller setzte sich in der Gruppe G mühelos mit 5:0 (2:0) gegen Liechtenstein durch und führt mit 13 Punkten aus fünf Spielen das Feld souverän vor Schweden (9) an.

Österreich, das mit sechs Bundesliga-Legionären angetreten war, stellte per Doppelschlag durch den Stuttgarter Martin Harnik (14.) und Marc Janko (16.) die Weichen frühzeitig auf Sieg. Der Münchner David Alaba (59.), der Bremer Zlatko Junuzovic (74.) sowie der ehemalige Werder-Profi Marko Arnautovic (90.+3) sorgten dann für ein standesgemäßes Resulat. Auch Christian Fuchs, Julian Baumgartlinger, Robert Almner, Ramazan Özcan, Kevin Wimmer, Florian Klein und Sebastian Prödl standen im Kader.

Für Slowenien war in Ljubljana unter anderem Kevin Kampl erfolgreich. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund erzielte das zwischenzeitliche 2:0 (49.). Auch die beiden Kölner Dominic Maroh und Miso Brecko waren mit dabei. Am Ende gewannen die Slowenen souverän mit 6:0 gegen die Nationalmannschaft aus San Marino.

SID / Patrick Eckholt