Bundesliga

10.000 Euro Geldstrafe für Borussia Gladbach

Frankfurt/Main - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 3. September im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle von fortgesetztem unsportlichen Verhalten, begangen durch zwei rechtlich selbstständige Handlungen, mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt.

Im Heimspiel um den DFB-Vereinspokal gegen den FC Bayern München am 21. März 2012 wurden in der 15. Minute aus dem Mönchengladbacher Zuschauerblock mehrere Bierbecher und Feuerzeuge auf das Spielfeld geworfen. Beim Elfmeterschießen zur Spielentscheidung wurde darüber hinaus ein Knallkörper gezündet.

Während des Meisterschaftsspiels beim FSV Mainz 05 am 5. Mai 2012 wurden in der 30. Minute im Mönchengladbacher Zuschauerblock mehrere Feuerwerkskörper, darunter ein Kanonenschlag, gezündet. Infolge dessen entzündete sich eine Rauchwolke. Des Weiteren wurden nach dem Spielende mehrere Leuchtfeuer entfacht. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.