Zusammenfassung

  • Der FC Bayern hat die letzten zehn Pflichtspiele alle gewonnen, darunter acht Bundesliga-Spiele.

  • Thomas Müller feierte in seinem 419. Pflichtspiel für den FC Bayern seinen 300. Sieg.

  • Mainz gab 18 Torschüsse ab; das gelang gegen die Bayern bisher nur Leverkusen am 1. Spieltag (sogar 20).

Mainz - Rekordmeister Bayern München zieht weiter einsam seine Kreise an der Bundesliga-Spitze. Trotz großer Rotation von Trainer Jupp Heynckes gewann der Branchenführer souverän 2:0 (2:0) beim 1. FSV Mainz 05: Franck Ribery traf zur Führung (33.), James legte noch in der ersten Halbzeit nach (44.).

FANTASY HEROES: James Rodriguez (14 Punkte), Corentin Tolisso (13), Sven Ulreich (12)

Die 34.000 Zuschauer in der in dieser Saison erstmals ausverkauften Mainzer Arena bekamen in den ersten 20 Minuten nur wenige Bayern-Kombinationen zu sehen. Die Gastgeber, die zuletzt im November 2011 ein Heimspiel gegen den Branchenführer gewonnen hatten, verteidigten aggressiv und suchten selbst mutig ihre Chancen.

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Die auf sieben Positionen veränderten Bayern brauchten ein paar Minuten, ehe sie wie gewohnt die Spielkontrolle übernahmen. Heynckes hatte mit Blick auf die erste englische Woche des Jahres zahlreiche Stars zunächst nur auf die Bank gesetzt - unter anderem bis zur 62. Minute "Mainz-Schreck" Robert Lewandowski, der in seinen bis dahin 14 Ligaspielen gegen den FSV 13 Tore erzielt hatte.

Mit starker Zweikampfführung macht Mainz dem FC Bayern das Leben schwer
Mit starker Zweikampfführung macht Mainz dem FC Bayern das Leben schwer © imago / Jan Huebner

In der Offensive fehlte den Nullfünfern aber die Abgeklärtheit, um den Rekordmeister ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Ribery bestrafte das nach gut einer halben Stunde mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze. Müller verpasste kurz vor dem Halbzeitpfiff das zweite Münchner Tor knapp (44.), James machte es Sekunden später besser.

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"Es ist natürlich ein super Gefühl, dass wir unsere Spiele gewinnen!" Mats Hummels (FC Bayern München)

Nach der Halbzeitpause schaltete der Rekordmeister, der auf Arturo Vidal (Magen-Darm-Infekt) verzichten musste, kurzzeitig sogar noch einen Gang hoch. Der nach gut einer Stunde gegen Lewandowski ausgewechselte Wagner scheiterte mehrfach an FSV-Torwart Robin Zentner (48. und 51.). Auf der anderen Seite parierte Sven Ulreich glänzend gegen Robin Quaison (52.).

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"Wir haben es größtenteils sehr gut gemacht" Robin Zentner (1. FSV Mainz 05)

Auch in der Schlussphase gab sich Mainz nicht auf und sorgte für eine interessante Partie: Ulreich parierte abermals gegen Quaison stark, auf der Gegenseite vergaben die Bayern hochkarätige Gelegenheiten. Am Ende bleibt ein Arbeitssieg mit einer nicht immer souveränen Vorstellung des Rekordmeisters, während die Nullfünfer trotz couragierter Leistung weiter tief im Abstiegskampf stecken.

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Spieler des Spiels: James Rodriguez

James Rodriguez erzielte nicht nur sein viertes Saisontor (alle mit links), sondern er war auf dem Platz auch am häufigsten am Ball (99 Mal), gewann starke 65 Prozent seiner Zweikämpfe und legte 11,1 Kilometer zurück.

Bilder des Spiels

Gerrit Holtmann und Rafinha liefern sich auf der Außenbahn viele packenden Duelle
Gerrit Holtmann und Rafinha liefern sich auf der Außenbahn viele packenden Duelle
Per wunderbaren Direktabnahme erzielt Ribery das 1:0 für die Münchener
Per wunderbaren Direktabnahme erzielt Ribery das 1:0 für die Münchener © imago / Jan Huebner
Viertes Bundesliga-Tor, vierter Treffer mit links: FCB-Star James Rodriguez
Viertes Bundesliga-Tor, vierter Treffer mit links: FCB-Star James Rodriguez © imago / Jan Huebner
In der zweiten Halbzeit oft im Fokus: Mainz-Schlussmann Robin Zentner
In der zweiten Halbzeit oft im Fokus: Mainz-Schlussmann Robin Zentner © imago / Jan Huebner