Zusammenfassung

  • Mikael Ishak erzielte bislang alle Pflichtspieltore des 1. FCN in dieser Saison (drei)
  • Der Club holt den ersten Punkt in der Bundesliga seit März 2014
  • Mainz bleibt weiterhin ungeschlagen und steht vor dem Topspiel am Samstag mit vier Punkten auf Platz sechs

Nürnberg - Aufsteiger 1. FC Nürnberg hat sich in der Bundesliga den ersten Punkt seit weit über vier Jahren erkämpft. Der neunmalige deutsche Meister kam gegen den 1. FSV Mainz 05 nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte zu einem verdienten 1:1 (0:1), verpasste bei vielen guten Chancen sogar einen Sieg. .

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FANTASY HEROES: Enrico Valentini (15 Punkte), Mikael Ishak (13), Aaron Martin (13), Jean-Philippe Mateta (10)

Jean-Philippe Mateta erzielte vor 37.781 Zuschauern die Führung (25.) für die Gäste. Die kampfstarken Nürnberger, die zuletzt am 26. März 2014 (2:0 gegen Stuttgart) im Oberhaus gepunktet hatten, glichen durch Torjäger Mikael Ishak (48.) aus. Mainz hatte seinen Auftakt gegen den VfB erfolgreich gestaltet (1:0), Nürnberg in Berlin verloren (0:1). 

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Der Club, bei dem die am Freitag kurz vor Transferschluss verpflichteten Matheus Pereira von Sporting Lissabon und Virgil Misidjan von Ludogorez Rasgrad nicht im Kader standen, begann engagiert. In der 6. Minute hatten die Franken die erste Möglichkeit, der Kopfball von Georg Margreitter ging jedoch ans Außennetz. Danach gelang es den Nürnbergern nicht, weiter Druck aufzubauen. Und wenn sie in den gefährlichen Bereich kamen, agierten sie zu umständlich.

Jean-Philippe Mateta wuchtet den Ball per Kopf ins Tor
Jean-Philippe Mateta wuchtet den Ball per Kopf ins Tor © imago / Zink

Dennoch hatte Nürnberg erst einmal alles im Griff. Der FSV agierte abwartend und leistete sich (zu) viele Fehler im Aufbau. Dann hatte allerdings Aaron alle Zeit zum Flanken, Mateta gelang per Kopf die überraschende Führung. Lukas Mühl störte den FSV-Angreifer nicht entscheidend. 

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Wir nehmen den Punkt mit, haben jetzt zwei Wochen Zeit, zu schauen, was in der 2. Halbzeit nicht so gut gelaufen ist. Niko Bungert, 1. FSV Mainz 05

Der Club wirkte geschockt. Ein Schuss über das Tor durch Federico Palacios, der den erkrankten Edgar Salli vertrat, in der 38. Minute - das war es aus Nürnberger Sicht.

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Enttäuscht ist ein böses Wort, aber wir hätten hier heute viel mehr verdient gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir Riesenchancen, mit denen wir das Spiel auf unsere Seite hätten ziehen können. Ich glaube, wir haben ein sehr gutes Bundesliga-Heimspiel gesehen. Enrico Valentini, 1. FC Nürnberg

Starke zweite Halbzeit des Clubs

Nach dem Wechsel wurde es sofort besser. Nach Eckball von Enrico Valentini traf Ishak mit einem wuchtigen Schuss. Florian Müller hatte keine Abwehrchance. Der FCN agierte nun entschlossener und drängte Mainz zurück. Ishak hatte die dicke Chance zum 2:1 (57.), scheiterte diesmal aber an Müller - wie auch Yuya Kubo (62.), Valentini (64.) und Eduard Löwen (76.). Mainz beschränkte sich auf Konter. Dabei vergab Karim Onisiwo (59.). 

Der FCN agierte nun entschlossener und drängte Mainz zurück. Ishak hatte die dicke Chance zum 2:1 (57.), scheiterte diesmal aber an Müller - wie auch Yuya Kubo (62.), Valentini (64.) und Eduard Löwen (76.). Mainz beschränkte sich auf Konter. Dabei vergab Karim Onisiwo (59.). 

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Spieler des Spiels: Mikael Ishak

Mikael Ishak erzielte Nürnbergs erstes Bundesliga-Tor seit dem 10. Mai 2014; damals markierte Josip Drmic beim 1:4 bei Schalke 04 das zwischenzeitliche 1:3. Für Ishak war es im 13. Bundesliga-Spiel, davon elf für Köln, der erste Treffer. Der Schwede nutzte seinen ersten Torschuss im Spiel und hat nun alle drei Nürnberger Pflichtspieltore der Saison erzielt; im Pokal bei Linx (2:1) schnürte der 25-Jährige einen Doppelpack. 

Bilder des Spiels

Die Nürnberger bejubeln ihre gelungene Standardvariante zum 1:1-Ausgleich
Die Nürnberger bejubeln ihre gelungene Standardvariante zum 1:1-Ausgleich © gettyimages / Adam Pretty
Enrico Valentini flankt in den Strafraum, Aaron Martin kommt zu spät
Enrico Valentini flankt in den Strafraum, Aaron Martin kommt zu spät © gettyimages / Adam Pretty
"Hast du gut gemacht": Robin Quaison herzt den Torschützen Jean-Philippe Mateta © gettyimages / Adam Pretty