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Überraschender Derbysieg gibt Rückenwind: 1. FC Köln wieder auf Kurs Richtung Klassenerhalt

Sieg gegen Bielefeld, Sieg gegen Borussia Mönchengladbach - abgesehen vom Pokal-Aus läuft es beim 1. FC Köln. Nach sechs Punkten aus den letzten beiden Bundesliga-Spielen verschaffen sich die Geißböcke Luft im Abstiegskampf.

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Der 1. FC Köln hat eine Woche mit Höhen und Tiefen hinter sich: Erst gab es in der Bundesliga einen wichtigen 3:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld, dann flogen die "Geißböcke" gegen den SSV Jahn Regensburg im Elfmeterschießen aus dem DFB-Pokal, nur um dann ein paar Tage später mit einem Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach für das nächste Highlight zu sorgen. In Köln, da ist immer etwas los.

"Als ich gekommen bin, war noch kein Corona", blickt Derbyheld Elvis Rexhbecaj mittlerweile zurück. "Das war elektrisierend mit den Fans schon vor dem Spiel, wie viele Leute da in der Stadt waren. Und auch mit Corona stehen die Fans hinter uns - und das ist, glaube ich, einzigartig." Die Leihgabe des VfL Wolfsburg war mit zwei Toren maßgeblich am Auswärtssieg der Kölner beteiligt und hatte auch schon gegen Bielefeld einen Treffer beigesteuert – der Mittelfeldmann ist in Topform.

Und auch der Trainer ist mit seiner Mannschaft, die in dieser Saison immer wieder die nötige Konstanz vermissen ließ, nach zwei Bundesliga-Siegen in Folge zufrieden. Sechs Punkte, drei davon gegen die direkte Konkurrenz aus Bielefeld – damit kann man gut leben am Rhein. "Wenn du weißt, vermutlich wird es nicht ganz einfach in dieser Saison die Klasse zu halten, dann musst dir am Anfang der Saison ins Bewusstsein rufen, dass es auch stürmisch ist und dass es viel zum Aushalten gibt, aber man trotzdem immer auf Kurs bleiben muss", sagt Markus Gisdol.

Derzeit liegt seine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt tatsächlich wieder besser auf Kurs. Nach den sechs Punkten gegen die Arminia und den Erzrivalen haben sich die Kölner auf den 14. Platz hochgearbeitet – mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang. Mit Eintracht Frankfurt steht nun allerdings kein leichter Gegner auf dem Programm. Doch dass die „Geißböcke“ auch gegen starke Teams gewinnen können, haben sie ja gerade erst gezeigt.