Köln - Am Samstag fand die ordentliche Mitgliederversammlung des 1. FC Köln in der Lanxess Arena statt. Mit deutlicher Mehrheit wurden Satzungsänderungen, eine neue Beitragsordnung sowie die FC-Charta angenommen. 

Eröffnet wurde die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln mit dem gemeinsamen Singen der FC-Hymne - ein emotionaler Moment für alle Anwesenden und ein stimmungsvoller Auftakt der Veranstaltung. Nach der Begrüßung durch FC-Präsident Werner Spinner und Vize Markus Ritterbach folgten die obligatorischen Tagesordnungspunkte wie die Feststellung der Beschlussfähigkeit. 1.449 stimmberichtigte Mitglieder waren zu Beginn der Veranstaltung in der Arena. Insgesamt könne der 1. FC Köln nun auf 68.290 Mitglieder in der FC-Familie blicken, berichtete Ritterbach. 

Es ist ein langer Weg nach oben

Mit Standing Ovations wurde anschließend Peter Stöger empfangen. Der FC-Coach dankte besonders seinem gesamten Trainerteam und blickte auf die kommenden Jahre mit seiner Mannschaft. „Wir wollen in kleinen Schritten dahin kommen, dass wir uns nach oben orientieren. Es ist ein langer Weg“, sagte der Trainer. 

Dass der 1. FC Köln auf diesem Weg über herausragende Spieler verfügt, zeige sich nicht zuletzt durch die Nominierung von Jonas Hector für die deutsche Nationalmannschaft. „Wir sind alle stolz auf Jonas Hector. Es ist eine besondere Leistung von ihm.“ 

Weiter ruhig bleiben

Beim Jahresbericht des Vorstands unterstrich Werner Spinner die positive Entwicklung des Vereins in den vergangenen beiden Jahren. Bei den Zielen für die laufende Saison habe natürlich der Verbleib in der Bundesliga die größte Priorität.

Die finanzielle Konsolidierung sowie die Verbesserung und Steigerung in vielen Bereichen seien weitere wichtige Punkte. Dabei gelte es vor allem weiter ruhig zu bleiben, um diese Ziele erreichen zu können.  

Eine außergewöhnlich gute Zusammenarbeit

Anschließend ergriffen die Geschäftsführer Alexander Wehrle und Jörg Schmadtke das Wort. „Wir haben mit acht Millionen unseren besten Merchandising-Umsatz und zugleich den Rekordumsatz der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln erreicht“, sagte Wehrle. Der Geschäftsführer unterstrich die Wichtigkeit der Konsolidierung, ohne dabei wichtige Verbesserungen wie in der Infrastruktur zu vernachlässigen.

Jörg Schmadtke blickte auf die sportliche Entwicklung des 1. FC Köln und ließ ebenfalls keinen Zweifel daran, dass der Klassenerhalt die oberste Priorität in der laufenden Saison habe. "Wenn wir dieses Jahr in der Liga bleiben, kann ich bei der nächsten Mitgliederversammlung über neue Ziele reden. Platz 14", sagte Schmadtke mit einem Lächeln.

Satzungsänderungen angenommen

Nach der Entlastung des Vorstands und weiterer Gremien wurde über Satzungsänderungen entschieden. Hierbei wurden wichtige Punkte wie eine Vergütung des Vorstands verabschiedet. Auch die Beitragsordnung sieht neue Punkte wie eine lebenslange Mitgliedschaft für 1.948 Euro und die Möglichkeit für Teilzahlungen der Mitgliedsbeiträge vor. 

Die Mitglieder stimmten mit deutlicher Mehrheit von 89,37% für die Satzungsänderung. Auch die Änderungen der Beitragsordnung (97,03 %) und die Charta, die Werte des 1. FC Köln festhält, wurden jeweils angenommen.