Nach den Vorfällen rund um das Auswärtsspiel beim VfL Bochum, bei dem so genannte Fans beim Einlass ins Stadion gewalttätig wurden, bezieht der 1. FC Köln klar Stellung.

Der 1. FC Köln erwägt, bei zukünftigen vergleichbaren Fällen den Ticketverkauf für eines der folgenden Auswärtsspiele auszusetzen. Darüber hinaus hat der Club 2.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung der Personen führen, die am vergangenen Freitag Gewalt angewendet haben.

"Hoffen auf einen Selbstreinigungsprozess"

FC-Manager Michael Meier stellte klar: "Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Personen zur Rechenschaft zu ziehen, die den Sicherheitskräften vor Ort körperlichen Schaden zugeführt und auch den Ruf unserer Fans und dem Verein erheblich geschädigt haben. Die eingeleiteten Maßnahmen haben wir auch aus Respekt vor der Arbeit der Ordnungskräfte und Polizei sowie zu deren Schutz eingeleitet."

Meier weiter: "Mir ist wichtig zu sagen, dass 99,5 Prozent unserer Fans sich einwandfrei verhalten und wir stolz darauf sind, dass sie Auswärtsspiele mit der lautstarken Unterstützung oft zu einem Heimspiel für uns machen. Aber Gewalt darf es nicht geben. Wir hoffen auf einen Selbstreinigungsprozess. Wir haben den Eindruck, dass da Personen mitfahren, die mit Fußball gar nichts zu tun haben. Die wollen wir nicht in den Stadien haben."