Köln - Die DFL Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben in der impuls arena in Augsburg ihre zweite Regionalkonferenz durchgeführt. Die Konferenz am 1./2. Februar mit 14 DFL-Clubs aus dem Süden und Südwesten Deutschlands sowie mehr als 100 Teilnehmern war die zugleich größte von insgesamt drei Veranstaltungen.

Wie schon vor Wochenfrist in Dortmund nahmen Vertreter der Bundes- und Landespolizei, Sicherheits-, Fan- und Medienbeauftragte der Vereine sowie Vertreter der Fanprojekte an der Konferenz teil, um Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Sicherheit im Fußball zu diskutieren und zu erarbeiten.

Augsburgs Kapitän Uwe Möhrle diskutiert mit

Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC Augsburg, begrüßte die Teilnehmer in der impuls arena: "Wir freuen uns, dass uns die DFL als Gastgeber ausgewählt hat und wünschen uns, dass die Teilnehmer wichtige Erfahrungen aus dem Austausch mitnehmen werden."

Auch Augsburgs Kapitän Uwe Möhrle sowie Mario Riedel, der als Vertreter des FCA-Fanclubs Legio Augusta wichtige Einblicke in die Ultra-Szene geben konnte, nahmen an einer Diskussionsrunde teil und unterstützten so den Dialog zwischen den Parteien.

Dritte Regionalkonferenz in Hamburg

Die Regionalkonferenzen sind ein wesentlicher Baustein des Zehn-Punkte-Plans für mehr Sicherheit im Fußball, den DFL und DFB im Rahmen des Runden Tisches beim Bundesinnenminister und den Vertretern der Innenministerkonferenz (IMK) am 23. April 2010 in Berlin vorgelegt haben.

Die zweitägigen Konferenzen werden inhaltlich von der DFL unter aktiver Mithilfe ihres wissenschaftlichen Beirats vorbereitet. Den Abschluss der drei Regionalkonferenzen bildet das Treffen in Hamburg am 9./10. Februar.