Mittelfeldspieler Massimilian Porcello vom Karlsruher SC wird sich in den kommenden Tagen einer Anbohrung des Knochens im rechten Knie unterziehen.

Nach der Ende Mai bei Porcello durch Prof. Michael Strobel in München durchgeführten Rekonstruktion des rechten hinteren Kreuzbandes zeigte sich ein Heilungsverlauf. Das schmerzhafte Knochenödem im Kniegelenk war jedoch kaum rückläufig, weshalb bereits vor einiger Zeit seitens der medizinischen Abteilung des KSC die nun anstehende Anbohrung des Knochens in Erwägung gezogen wurde.

Der verletzungsbedingte Ausfall von Porcello wird nicht verlängert

Nachdem eine weitere Therapie mit Spezialschiene zur Druckentlastung und speziellen Medikamenten keine Besserung des Kernspinbefundes erbrachte, ist nun die Indikation zur Durchführung der Anbohrung gegeben.

"Der Eingriff, der nun durchgeführt wird, macht vor allem vor dem Hintergrund Sinn, dass die Gesamtzeit des Ausfalls, die normalerweise nach einem solchen Eingriff neun bis zwölf Monate beträgt, für den Spieler hierdurch nicht verlängert wird", erklärte KSC-Mannschaftsarzt Dr. Marcus Schweizer.

Diese Einschätzung wurde nun am Dienstag durch Dr. Müller-Wohlfahrt bestätigt, bei dem sich Porcello diesbezüglich untersuchen ließ.