Köln - Der SC Freiburg hat im Spiel gegen den FSV Frankfurt die Chance Platz eins zu erobern und sich zwei Punkte Vorsprung heraus zu arbeiten. Die Gäste sind jedoch momentan in Top-Form. Der Karlsruher SC will seine Serie gegen Heidenheim ausbauen und RB Leipzig kämpft in München um den Anschluss an die Spitzengruppe. Alle drei Spiele gibt es ab 13:15 Uhr im Liveticker.

SC Freiburg - FSV Frankfurt

"Der FSV Frankfurt ist zuletzt sehr stark aufgetreten", sagt Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow im Vorfeld des Spiels der Breisgauer gegen den FSV. "Es wird ein sehr schweres Spiel für uns und wir müssen wieder alles abrufen." Nach der Englischen Woche mit zwei Unentschieden gegen Arminia Bielefeld und RB Leipzig will der Sport-Club zu Hause unbedingt gewinnen. "Wir müssen am Sonntag eine wahnsinnig hohe Konzentration hinbekommen, gut aus den Positionen spielen und läuferisch zu allem bereit sein", sagt SC-Trainer Christian Streich. "Dazu darfst du gegen eine wahrscheinlich tief stehende Mannschaft nicht die Ruhe verlieren und in Konter laufen. Wir müssen stattdessen in Ruhe das Spiel gestalten und vielleicht können wir einen knappen Sieg landen." Die kurze Regenerationszeit soll dabei kein Problem sein. "Wenn man punktet, dann regeneriert man auch immer ganz gerne schneller", sagt Goalgetter Nils Petersen.

Doch auch der FSV Frankfurt hat Ambitionen in Freiburg. "Wir treffen mit Freiburg auf einen Gegner, der auch wieder sehr offensiv ausgerichtet ist", sagt Trainer Thomas Oral. "Aber unsere Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir gegen andere Gegner auch spielbestimmend sein können. Und wenn wir es schaffen, die Balance so an den Tag zu legen, dass wir in beiden Richtungen eine gute Kompaktheit haben, bin ich recht zuversichtlich, dass wir auch aus Freiburg etwas mitnehmen können."
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TSV 1860 München - RB Leipzig

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Die Münchner Löwen gehen ihr zweites Wiesnheimspiel mit gehörigem Respekt an. "Das ist gehobenes Bundesliga-Niveau", sagt Trainer Torsten Fröhling über Gegner RB Leipzig. "Wenn einer nicht mehr kann, dann kommt der nächste ohne Qualitätsverlust rein. Da schont sich keiner." Bedingungslosen Einsatz erwartet er auch von seinen Spielern. "Wir müssen viel investieren, eine hohe Laufbereitschaft zeigen, mit großer taktischer Disziplin auftreten und im richtigen Moment zuschlagen", so der Coach. Ein Erfolg gegen die Leipziger wäre auch für ihn eine Überraschung - aber keine Unmöglichkeit. "Wenn alle Rädchen ineinander greifen und wir das nötige Quäntchen Glück haben, dann kann ein Ergebnis wie gegen Hoffenheim zustande kommen", sagt Fröhling. Gegen den Bundesligisten siegten die Löwen im Pokal mit 2:0.

Trotz der Favoritenrolle gibt sich RB Leipzig keineswegs siegesgewiss. Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut Trainer Ralf Rangnick in erster Linie im eigenen Auftreten: "Wir müssen in München versuchen, gleich von Beginn an, das Herz in die Hand zu nehmen und nicht in der Hosentasche zu haben", sagt Rangnick vor dem Spiel. „1860 steht extrem unter Druck. Daher wird das Spiel ein anderes als zuletzt, als unsere Gegner nicht unbedingt einen Sieg holen mussten. Wir sind darauf vorbereitet und wollen diese Situation für uns nutzen." Diego Demme sieht die Situation ähnlich wie sein Coach: "Unser Gegner steht im Keller der Tabelle und wird gegen uns alles versuchen, um die drei Punkte einzufahren", sagt der Mittelfeldspieler "Darauf müssen wir vorbereitet sein und uns diesmal trauen, unser Spiel auch von Anfang an durchzuziehen. Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir uns auch diesmal durchsetzen werden, wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen."
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1. FC Heidenheim - Karlsruher SC

Der 1. FC Heidenheim ist in dieser Spielzeit zu Hause noch ungeschlagen. Nach nur einem Punkt aus der Englischen Woche wird es für den FCH aber wieder Zeit für einen Dreier. "Es liegt an uns, unser wahres Heimgesicht zu zeigen, das uns jetzt bislang schon 10 Punkte in 4 Spielen eingebracht hat", sagt Chefcoach Frank Schmidt. Die Probleme der Gäste sieht sein Kapitän Marc Schnatterer eher als Gefahr, denn als Vorteil: "Der KSC ist ein guter Gegner, der jetzt am Anfang vielleicht ein paar Probleme hatte. Jeder weiß aber auch, dass der KSC in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt hat, was für eine gute Mannschaft sie haben."

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"Die Derbys gegen Heidenheim waren immer besonders hitzige Spiele, gerade in Heidenheim hat uns immer ein heißer Tanz erwartet. Wir sind aber darauf eingestellt, dass das am Sonntag wieder so sein wird", sagt KSC-Trainer Markus Kauczinski vor dem Spiel auf der Ostalb. In den bisherigen Partien gegen den FCH gingen die Karlsruher zwar noch nie als Verlierer vom Platz, diese Saison läuft aber eher holprig für den KSC. Die Leistung im letzten Spiel gegen Düsseldorf gibt den Badenern Hoffnung auf Besserung. "Wir wollen mit einer guten Struktur, mit einer guten Ordnung, mit viel Leidenschaft und Herz diesen Kampf annehmen", erklärt Kauczinski. "Die Chancen, die wir haben, wollen wir natürlich noch besser nutzen. Wir haben gesehen, dass man dafür immer auch ein bisschen Glück braucht. Wir werden darum kämpfen, diese glücklichen Momente auf unsere Seite zu bringen, wenn dies zu unserem Einsatz hinzukommt, dann sind wir auch in der Lage, in Heidenheim zu gewinnen."
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