Berlin - Der sonst so coole Andreas "Zecke" Neuendorf wirkte fast schüchtern, als er nach seinem 150. Einsatz für Hertha BSC den Journalisten Rede und Antwort stand. "Ich war unheimlich aufgeregt", gab der 35-Jährige zu.

Auch wenn er erst in der 89. Minute kam, war es doch ein sehr emotionaler Moment. Für "Zecke" und für die Fans: "Ich wurde hier vor drei Jahren toll verabschiedet und vor der Saison großartig empfangen. Dass ich jetzt noch mal aufs Feld durfte war ein tolles Gefühl", so Zecke.

Die Fans hatten ihren Liebling schon vorher lautstark gefordert und Trainer Markus Babbel tat ihnen den Gefallen. Allerdings hatte dies keinesfalls nur menschliche Gründe. "Es war eine sportliche Entscheidung. Zecke kann mit seiner Technik und Cleverness Bälle halten und verteilen. Darüber hinaus schießt er gute Ecken und Freistöße", so der Coach. Und wahrhaftig hatte der Rückkehrer einige gute Szenen in der kurzen Zeit.