Duisburg - Der MSV Duisburg hat Ilia Gruev als neuen Chef-Trainer verpflichtet. Der 46-Jährige erhält bei den Zebras einen Vertrag bis zum Sommer 2017, der sowohl für die 2. Bundesliga als auch für die 3. Liga Gültigkeit hat.

"Wir freuen uns, dass Ilia wieder zu uns zurück kehrt. Er kennt Duisburg und den MSV, und ich bin überzeugt, dass er in dieser Situation, aber auch mit der Perspektive für neue Spielzeit der richtige Trainer und Typ für uns ist. Wichtig ist mir, mit ihm einen Trainer gefunden zu haben, der mit uns unseren Weg gehen kann", erklärte Sportdirektor Ivo Grlic. "Wir wissen, was wir an Ilia haben, zumal er uns schon einmal in der schweren Phase in der Saison 2012/13 als Co-Trainer in einer sportlich ähnlich komplizierten Situation geholfen hat. Natürlich haben wir in den kommenden Monaten eine schwere Aufgabe vor uns, aber ich bin sicher, dass wir die Qualität haben, unser Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen."

"Habe das Trikot immer mit stolz getragen"

"Ich danke den Verantwortlichen für das Vertrauen und freue mich, dass ich diesen besonderen Verein als Cheftrainer unterstützen kann. Der MSV gehört zu den Ikonen des deutschen Fußballs und ich werde alles in meiner Macht stehende tun, damit wir in der 2. Bundesliga bleiben", sagt Ilia Gruev. "Ich habe das Trikot mit dem Zebra auf der Brust als Spieler immer mit Stolz getragen. Der MSV stand immer schon für Leidenschaft und Kämpfen bis zum Ende. Das werde auch ich zusammen mit meinem Trainerteam und der Mannschaft tun und setze dabei auf die volle Unterstützung unserer großartigen Fans."

Gruev bestritt zwischen 2000 und 2004 insgesamt 80 Spiele für den MSV Duisburg und war von 2012 bis Herbst 2013 als Co-Trainer für die Meidericher am Ball. Gruev, der auch Co-Trainer der bulgarischen Nationalmannschaft war, wird am Mittwochmittag in einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt und danach um 14 Uhr das erste Training in Meiderich leiten.

Intensive Einheiten stehen bevor

Gruev verdeutlicht, dass er mit seinem Team intensiv arbeiten wird: "Wer mich kennt weiß, dass ich ein akribischer Arbeiter bin, dem es immer um die Optimierung von Details geht. Oft sind es Kleinigkeiten, die am Ende über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Es ist noch nichts verloren, zwei Drittel der Saison liegen noch vor uns. Legen wir los."