Hamburg - Am Dienstagnachmittag gab es die Gewissheit. St. Paulis peruanischer Nationalspieler Carlos Zambrano hat sich erneut am rechten Oberschenkel verletzt.

Nach einem 15-stündigen Flug von Lima über Amsterdam nach Hamburg kam der Defensivspieler am Montagabend in der Hansestadt an. Am Dienstagmorgen stellte er sich dann bei den Vereinsärzten Dr. Carsten Lütten und Dr. Johannes Holz vor, die eine Kernspintomographie veranlassten. Dabei wurde ein Abriss der bereits verletzten Oberschenkelsehne im rechten Oberschenkel diagnostiziert.

"Alles tun, um schnellstmöglich fit zu werden"

Zambrano war seit dem 6. Juni bei der peruanischen Nationalelf, um sich auf die Copa America vorzubereiten. Dabei hatte er sich die Verletzung bei einem Arbeitsversuch zugezogen, den er auf Anweisung der Ärzte der peruanischen Nationalmannschaft im Freundschaftsspiel gegen den Senegal als Vorbereitung auf die Copa America am 28. Juni unternahm. Nach 18 Minuten musste er diesen abbrechen. "Ich habe einen Pass gespielt. Dabei ist es passiert. Ich habe mich anschließend in Peru behandeln lassen und werde jetzt alles dafür tun, um schnellstmöglich fit zu werden."

Für St. Paulis Sportchef Helmut Schulte ist diese Nachricht natürlich niederschmetternd. "Wie lange Carlos ausfallen wird, ist vom Verlauf der Reha abhängig. Es geht jetzt natürlich darum, alle Kräfte einzusetzen, um Carlos wieder fit zu kriegen. Das werden wir mit den Ärzten und den Physiotherapeuten besprechen, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten."