Emmanuel Krontiris wurde 2002 mit Borussia Dortmund Deutscher Meister und wurde Zweiter im UEFA-Cup, allerdings absolvierte er in dieser Spielzeit nur drei Bundesligaspiele.

In der Winterpause der Saison 2002/2003 wurde er an Alemannia Aachen ausgeliehen. Dort hatte er eineinhalb sehr erfolgreiche Jahre. Gleich in seinem ersten Spiel für Aachen egalisierte der eingewechselte Krontiris als 19-Jähriger Kölns 3:0-Führung mit einem Hattrick im Alleingang. Vor der Saison 2004/2005 wechselte der Defensivmann zum TSV 1860 München.

Zwei Jahre später kehrte er nach Aachen zurück. Nun wechselte der Angreifer zur TuS Koblenz und unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Frage: Herzlich willkommen in Koblenz! Bereits im Juni war klar, dass Sie zur TuS wechseln würden. Sie konnten die Stadt und den Verein jetzt einen Monat kennenlernen. Wie gefällt Ihnen Koblenz?

Emmanuel Krontiris: Nicht so gut (schmunzelt). Nein, quatsch! Mir gefällt es super hier, ich bin begeistert. Meiner Familie geht es gut, ich fühle mich momentan pudelwohl und bin von dem Verein super aufgenommen worden.

Frage: Wie kam es überhaupt zum Kontakt zur TuS? Haben Sie die Schängel beim 3:1-Sieg am letzten Spieltag der vergangenen Saison gegen Ihren Ex-Verein Alemannia Aachen so überzeugt, dass Sie unbedingt die Seite wechseln wollten?

Krontiris: Ja, die TuS hat in Aachen ein richtig gutes Spiel gemacht. Überzeugt hat mich Uwe Rapolder. Er wollte mich schon vor fünf Jahren haben. Damals trainierte er LR Ahlen, aber ich entschied mich für Alemannia Aachen. Heute bin ich bei der TuS, der Trainer hat mich überzeugt.

Frage: Was heben Sie sich persönlich vorgenommen?

Krontiris: Für mich waren die letzten zwei Jahre sehr deprimierend. Ich hatte nur Verletzungspech. In Koblenz will ich auf dem Rasen wieder für Furore sorgen. Für mich zählt vor allem, dass ich wieder Spielpraxis bekomme und meine Tore schießen kann.

Frage: Haben Sie sich eine bestimmte Torquote vorgenommen?

Krontiris: Nein, überhaupt nicht! Ich möchte hier in Koblenz Schritt für Schritt weiterkommen. Klar, würde ich gerne 10 Tore schießen, aber ich mache mir da überhaupt keinen Druck!

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite der TuS Koblenz.