Seit dem 23. November steht Sören Pirson zwischen den Pfosten von Rot-Weiß Oberhausen.

Nach der schweren Kreuzbandverletzung von Christoph Semmler im Spiel beim SV Wehen Wiesbaden (0:0) hütet der 1,95 Meter lange Schlussmann den "Kleeblatt-Kasten" und konnte in den Partien gegen Duisburg, in Freiburg und gegen Mainz überzeugen.

Vor dem Rückrunden-Auftakt an diesem Freitag, 30. Januar, gegen die TuS Koblenz spricht er über die aktuelle Situation.

Frage: Herr Pirson, die Vorbereitungszeit nähert sich ihrem Ende und mit Koblenz wartet gleich ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Sind Sie froh, dass es wieder losgeht?

Sören Pirson: Auf jeden Fall! Endlich können wir unsere Malocherschicht fortsetzen. Vorbereitung ist gut und schön, doch wir sind alle froh, dass es nun wieder um Punkte geht. Und mit der TuS Koblenz kommt ja auch gleich eine echte Hausnummer zu uns. Das wird ein wichtiges Spiel! Außerdem haben wir mit denen noch eine Rechnung offen...

Frage: Sie meinen bestimmt das Hinspiel, das RWO 0:3 in Koblenz verloren hatte?

Pirson: Richtig, da haben wir noch etwas gutzumachen. Außerdem spielen wir zuhause, in unserem Wohnzimmer. Dort haben wir nichts zu verlieren, sondern da gilt nur: Friss oder stirb! Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir mit unseren Fans im Rücken erfolgreich sein und einen guten Start in die Rückrunde hinlegen werden. Unsere Fans hatten uns schon gegen Mainz sensationell nach vorne gepeitscht, so wünsche ich es mir auch gegen Koblenz.

Frage: Wie wichtig ist die Fan-Unterstützung in der Rückrunde?

Pirson: Enorm wichtig! Wir brauchen jeden Mann im Stadion, damit der 12. Mann hinter uns steht wie eine Mauer. Wir haben es doch beim Sieg gegen Spitzenreiter Mainz gesehen. Obwohl wir am Ende platt waren, haben uns die Fans doch quasi über den Platz getragen. Der Fußball lebt davon, wir leben davon! Und deswegen hoffe ich, dass alle, die uns gegen Mainz zum Sieg geschrieen haben, auch gegen Koblenz kommen.