Im "Herzschlag-Finale" gegen den 1. FC Köln am letzten Spieltag der vergangenen Saison hat Josh Simpson mit seinem Treffer zum 1:0 den Grundstein zum Klassenerhalt des 1. FC Kaiserslautern gelegt.

In dieser Saison musste er sich wegen eines Fußbruchs bisher mit der Zuschauerrolle begnügen. Wie der Mittelfeldmann die Auftritte des FCK bewertet und was für seinen Club in der Runde möglich ist, verrät Simpson im Interview.

Frage: Der 1. FC Kaiserslautern ist mit zwei Siegen und einem Unentschieden in die Saison gestartet. Ist das das wahre Leistungsvermögen des Teams, oder eher nur eine Momentaufnahme?

Josh Simpson: Bis jetzt haben die Jungs das sehr gut gemacht. Man merkt auch deutlich, dass es mit dem Spielerischen besser klappt, wir operieren nicht mehr so viel mit langen Bällen wie in der letzten Saison. Ich denke, dass die Mannschaft einfach diesen Weg weiter gehen muss.

Frage: Was kann der FCK in dieser Saison erreichen?

Simpson: Es ist noch sehr früh in der Saison, ich möchte jetzt keine Prognose abgeben. Wir haben in drei schweren Spielen gepunktet, das ist natürlich schön. Trotzdem kann man jetzt nicht davon ausgehen, dass die Saison ein Selbstläufer wird. Wie unberechenbar die 2. Bundesliga sein kann, haben wir ja letzte Saison gesehen. Wenn wir aber so weiter machen, dann ist eine gute Platzierung durchaus möglich. Wichtig ist jedoch, dass wir von Spiel zu Spiel denken und uns nicht zu stark unter Druck setzen.

Frage: Mit Dragan Paljic wurde jetzt ein weiter Spieler für Ihre Position verpflichtet, ein Konkurrent also. Gibt das eine zusätzliche Motivation?

Simpson: Ich sehe das absolut positiv. Gute Mannschaften haben immer zwei oder sogar drei Leute, die die gleiche Position spielen können. Der Konkurrenzkampf ist da und das kann nur förderlich für die Leistungsfähigkeit unseres Teams sein. Axel Bellinghausen kann die Position ja auch spielen, ich habe damit überhaupt kein Problem, sondern finde das gut.

Das ausführliche Interview lesen Sie auf der Webseite des 1. FC Kaiserslautern.