Karlsruhe - Ingo Wellenreuther wird auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. November für das Amt des KSC-Präsidenten kandidieren, wie der Bundestagsabgeordnete und amtierende Notpräsident ankündigte.

"Die Lage war sehr, sehr ernst. Es ist mir aber gemeinsam mit Rolf Hauer und der Unterstützung vieler gelungen, Vertrauen für den Verein zurückzugewinnen und dafür zu sorgen, dass wieder Ruhe in den Verein einkehrt", erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete: "Die Ergebnisse der Gespräche und Verhandlungen der letzten Wochen stimmen mich zuversichtlich, dass es gelingen kann, den KSC wieder auf Kurs zu bringen."

Der 50-Jährige wird in einem Team gemeinsam mit dem Geschäftsfürer der Karlsruhe Cronimet-Gruppe und Honorarkonsul der Republik Armenien, Günter Pilarsky, sowie dem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und langjährigen KSC-Revisor Georg Schattling, die sich für die beiden Ämter der Vizepräsidenten bewerben werden, antreten.

Wellenreuther wurde nach den Rücktritten von Paul Metzger und Arno Glesius am 24. September vom Amtsgericht Karlsruhe als sogenannter Notvorstand bestellt. Er ist seit 30 Jahren Vereinsmitglied, schnürte Anfang der achtziger Jahre seine Fußballschuhe für die KSC-Amateure und ist seit 1997 Vorsitzender des KSC-Wahlausschusses.