Nürnberg - Rene Weiler hat seine Arbeit als Trainer des 1. FC Nürnberg aufgenommen. Der Schweizer soll den "Club" möglichst schnell zurück in die Erfolgsspur führen und lässt deswegen erst gar keine Zeit verstreichen.

Für Freitag und Samstag setzte Weiler zwei zusätzliche Trainingseinheiten auf den Plan, um seine Mannschaft besser kennenzulernen und den Spielern die Grundzüge seiner Ideen zu vermitteln. "Es ist unerlässlich, viel zu kommunizieren", weiß Weiler, worauf es gerade zu Beginn seiner Amtszeit ankommt.

Schwerer Gegener zum Auftakt

Immer wieder unterbrach er bei seinen ersten Einheiten das Training seiner Spieler, gab lautstark Anweisungen und nahm Korrekturen vor. Gänzlich unbekannt ist Weiler die Mannschaft nicht, weil er sie in den letzten Monaten einige Mal live hat spielen sehen.

Weiler weiß, dass es beim 14. der 2. Bundesliga (Tabelle), der momentan nur vier Punkte Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz hat, vor allem darauf ankommt, schnell die ersten Punkte einzufahren - am besten schon am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Spitzenreiter FC Ingolstadt. "Wir sind im bezahlten Fußball, da sind Resultate von entscheidender Bedeutung", so Weiler. "Ich schaue auf das Hier und Jetzt und versuche den Verein wieder in die Erfolgsspur zu bringen.

Ein paar Tipps holte er sich dafür am Donnerstagvormittag bei Joachim Löw. Der Bundestrainer, der anlässlich des Länderspiels gegen Gibraltar in Nürnberg war, spielte einst gemeinsam mit Weiler beim FC Winterthur.