Berlin - Zwischen "Schneeflöcken, Weißröckchen" und "Stille Nacht, heilige Nacht" passt immer noch ein "Eisern Union". So drängten sich zum Weihnachtssingen 2011 über 17.000 Unioner und ihre Gäste singend Seite an Seite auf den Stufen des Stadions An der Alten Försterei.

Zum mittlerweile neunten Male jährte sich in diesem Jahr das einst vom Fanclub Alt-Unioner ins Leben gerufene Weihnachtssingen. Und erneut gab es einen unglaublichen Besucherandrang.

Großer Andrang

Über 17.000 Menschen pilgerten in das Stadion An der Alten Försterei und entfachten ein überwältigendes Meer aus Kerzenlicht und Gesang. Am Ende übertraf der Strom sangesfreudiger Unioner alle Prognosen, sodass neben Waldseite, Wuhleseite und Gegengerade erstmals auch die Haupttribüne geöffnet werden musste, um der Vielzahl an Besuchern genügend Platz zu bieten. Union ist damit einmal mehr in diesem Jahr deutschlandweit in aller Munde. In Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen fand das Weihnachtssingen schon seit Tagen größte Aufmerksamkeit und wurde auch am heutigen Abend ausgiebig dokumentiert.

Die "Eisernen Bläser" und der Männerchor Eintracht 1892 Berlin-Mahlsdorf gaben ab 18 Uhr die Ouvertüre zum vorweihnachtlichen Feste. Wo ansonsten inbrünstig Union-Lieder geschmettert werden, trafen sich ab 17:30 Uhr die riesige Union-Familie und ihre Gäste aus ganz Deutschland und feierten gemeinsam den bevorstehenden Heiligabend.

Gesanglich unterstützt wurden die vielen Tausenden traditionell vom Chor des Köpenicker Emmy-Noether-Gymnasiums. Der besinnliche Höhepunkt des Abends war, wie schon in den Jahren zuvor, die von Pfarrer Peter Müller vorgetragene Weihnachtsgeschichte.