Köln – Fünf Mannschaften kämpfen zwei Spieltage vor Schluss noch um den Aufstieg in die Bundesliga. Wie stehen die Chancen der Teams? bundesliga.de beleuchtet alle möglichen Entscheidungen am 33. Spieltag (Sonntag, ab 15:15 Uhr im Liveticker).

FC Ingolstadt

  • Ingolstadt steht bei einem Remis gegen RB Leipzig als Aufsteiger fest

  • Ein Sieg reicht sogar zur vorzeitigen Meisterschaft

Trotz zuletzt drei Spielen ohne Sieg: Es ist praktisch nur noch die Frage nach dem Zeitpunkt, bis sich der FC Ingolstadt als 54. Mannschaft in die Liste der Bundesligisten einträgt. Die Schanzer werden im schlimmsten Falle dritter: Selbst wenn beide Spiele verloren gehen, wird am Ende definitiv nicht weniger als die Relegation herausspringen.

Der Schampus steht in Oberbayern aber vermutlich schon kühl, denn ein Punkt am Sonntag reicht bereits, um den 2. Platz und damit den direkten Aufstieg zu sichern. Selbst bei einer Niederlage wäre man durch, vorausgesetzt Darmstadt verliert oder Kaiserslautern gewinnt nicht. Mehr noch: Mit einem Dreier gegen RB Leipzig stünde Ingolstadt nach dem 33. Spieltag sogar schon als vorzeitiger Meister fest.

SV Darmstadt 98

  • Darmstadt steigt bei einem Sieg auf, wenn Kaiserslautern nicht gegen Aue gewinnt

  • Mit einem Punkt gegen Fürth sichern sich die Lilien die Relegation

Nach den beiden Big-Points in den direkten Duellen gegen Kaiserslautern (3:2) und den KSC (1:0) könnten selbst die Lilien das große Wunder vom direkten Durchmarsch schon am 33. Spieltag klar machen. Dazu muss die Mannschaft von Dirk Schuster aber in Fürth gewinnen, gleichzeitig darf Kaiserslautern gegen Aue maximal Unentschieden spielen.

Aber egal, was die Konkurrenz macht: Mit einem Sieg am Sonntag sichert sich der SV Darmstadt 98 zumindest die Relegation. Ein Punkt reicht für das sichere Erreichen des 3. Platzes, wenn Karlsruhe parallel im Verfolger-Duell nicht gegen Braunschweig gewinnt.

1. FC Kaiserslautern

  • Kaiserslautern kann am 33. Spieltag noch nicht aufsteigen

  • Bei einem Sieg gegen Aue wäre der Relegationsplatz sicher, wenn der KSC parallel nicht gewinnt

Die Pfälzer werden am 33. Spieltag definitiv noch nicht feiern können, denn die maximale Ausbeute wäre am 33. Spieltag der Relegationsplatz. Ein durchaus schwieriges Unterfangen, schließlich müsste man dazu beim abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue gewinnen und der KSC dürfte nicht gegen Braunschweig siegen.

Nach zuletzt zwei Pleiten in Folge droht der Mannschaft von Kosta Runjaic aber auch das Worst-Case-Szenario: Mit einer weitere Niederlage drohen die Roten Teufel sogar erstmals seit dem 22. Spieltag wieder aus den Top-3 rutschen, sollte Karlsruhe seine Hausaufgaben in Braunschweig machen und drei Punkte einfahren.

Karlsruher SC

  • Der KSC kann sich den direkten Aufstieg oder den Relegationsplatz am 33. Spieltag nicht sichern

Noch ist alles möglich beim Karlsruher SC, auch, wenn die Pleite beim Sechs-Punkte-Spiel am Montagabend gegen Darmstadt (0:1) schwer wiegt. Zunächst gilt es jetzt einmal, Verfolger Braunschweig im direkten Duell auf Distanz zu halten. Gelingt das mit einem Sieg, könnten die Badener bei gleichzeitiger Niederlage von Kaiserslautern wieder den Relegationsplatz einnehmen.

Was zusätzlich Hoffnung  machend darf, ist das recht schwierige Restprogramm der Konkurrenz: Darmstadt muss sich noch mit Fürth und St. Pauli, messen, die im Abstiegskampf gewiss keine Punkte zu verschenken haben. Der FCK muss erst nach Aue, um dann die Saison am 34. Spieltag gegen Ingolstadt abzuschließen.

Eintracht Braunschweig

  • Wenn Kaiserslautern gewinnt und Darmstadt punktet, kann Braunschweig unabhängig vom Ergebnis gegen den KSC nicht mehr aufsteigen

Die Niedersachsen haben nur noch Außenseiterchancen: Zwei eigene Siege gegen Karlsruhe und Union Berlin wären praktisch Pflicht, gleichzeitig dürfte Kaiserslautern kein Spiel mehr gewinnen. Sollte aber Darmstadt am Sonntag punkten und der FCK gewinnen, können die Taschenrechner unabhängig vom Ergebnis gegen den KSC wieder eingepackt werden, denn dann geht nach oben wirklich nichts mehr.

Von Karol Herrmann und Tobias Anding (Statistiken)