Köln - Am Freitagabend spielen der VfR Aalen und der 1. FC Kaiserslautern ihr fünftes Pflichtspielduell. Vergleicht man die direkte Bilanz, hat Aalen die Nase vorn.

Vier Mal trafen der VfR Aalen und der 1. FC Kaiserslautern bisher in der 2. Bundesliga aufeinander. Die letzten drei Male ging Aalen als Sieger vom Platz. Das Hinspiel in der letzten Saison gewann Aalen sogar mit 4:0 im eigenen Stadion - der bisher höchste Zweitligasieg für den Club.

Besserer Saisonauftakt für den FCK

Überhaupt: Aalen ist eine starke Heimmannschaft, die letzten fünf Spiele zuhause hat der Gastgeber ohne Niederlage beendet. "Das Heimrecht tut uns sehr gut, die Unterstützung der Zuschauer gegen den FC St. Pauli war super. Das motiviert uns. Ich kann kein gutes Ergebnis versprechen, wohl aber eine Mannschaft, die alles raushauen und zur Not die Scholz Arena umpflügen wird", so Aalen-Coach Stefan Ruthenbeck.

Für die roten Teufel lief der Saisonstart allerdings besser als für die Aalener. Aus den ersten drei Partien holte Kaiserslautern sieben Punkte, ist damit aktuell Vierter. Aalen hingen konnte nur einmal gewinnen, spielte einmal unentschieden und blieb zwei Mal torlos.

Aalen geht mit "viel Selbstvertrauen" ins Spiel

"Wir wissen, dass wir gegen eine solch gute Mannschaft gewinnen können und gehen mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung“, ist Ruthenbeck zuversichtlich. Er gibt aber zu: "Andererseits ist auch Kaiserslautern gewarnt und wird entsprechend auftreten."

Kaiserslautern fährt ohne Marc Torrejón nach Aalen. Der Kapitän und Abwehrchef hat den Verein in Richtung Freiburg verlassen. Wen Trainer Kosta Runjaic nun in die Innenverteidigung stellen wird, bleibt abzuwarten. Der 21-jährige Willi Orban konnte sich "letztes Jahr schon beweisen", Dominique Heintz sei aufgrund seiner guten Form "fast wie ein Neuzugang" und der tatsächliche Neuzugang Tim Heubach kann nach seinem Verletzungspech in der Vorbereitung nun auf einen Einsatz hoffen.

Helge Winter