Köln - Die Sonntagsspiele der 2. Bundesliga (ab 13:15 Uhr im Live-Ticker auf bundesliga.de) versprechen wieder eine Menge Spannung & Action. Vor allen Dingen Tabellenführer FC Ingolstadt hat die großen Chance, die Ausrutscher von Kaiserslautern und Leipzig zu nutzen und sich an der Spitze schon relativ weit abzusetzen.

Nach nunmehr zwölf ungeschlagenen Partien im Liga-Betrieb ist das Selbstvertrauen beim FC Ingolstadt groß. Kapitän Marvin Matip hebt den Teamgeist hervor, der für die bisherige Erfolgsgeschichte maßgebend gewesen sei: "Die Mannschaft funktioniert, jeder unterstützt den anderen."

FCI-FCU: Wer ersetzt Danny da Costa?

Der Ausfall von Danny da Costa sitzt Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl immer noch tief in den Knochen: "Er war in einer ausgezeichneten Form. Auf diesem Weg auch jetzt nochmals alles Gute", so der Coach, der sogar über eine Verpflichtung von Tobias Levels nachdenkt. Der Außenverteidiger trainiert seit letzter Woche auf den Schanz mit.

Gegen Union Berlin soll aber wohl zunächst Konstantin Engel die Position übernehmen. "Koka hat das in Düsseldorf nach einem Kaltstart richtig gut gemacht", erinnert sich Hasenhüttl an das hitzige Duell aus der Vorwoche zurück. Rund zwölf Minuten war dort bis zur Schrecksekunde und er Verletzung Da Costas gespielt, da schritt Engel bereits zur Tat und fand schnell in die Partie. Jetzt rückt der Kasache aller Voraussicht nach also wieder in die Stammformation.

AUE-EBS: Perfekte Heimbilanz unter Stipic

Vor dem Duell bei Erzgebirge Aue ist Eintracht Braunschweig gewarnt. Unter Trainer Tommy Stipic gewann Aue alle drei Heimspiele bei einer Torbilanz von 8:1. Zuvor hatten die Sachsen beide Heimspiele der Saison verloren – mit 1:8 Toren!

Das "normalste" Ergebnis zwischen den beiden Clubs wäre allerdings ein 1:1. Die letzten vier Begegnungen zwischen Erzgebirge Aue und Eintracht Braunschweig endeten so. Sollte es wieder keinen Sieger geben, wäre das für beide Mannschaften ein Rekord - und: ein fünfmal hintereinander dasselbe Ergebnis gab es in der 2. Bundesliga noch nie!

SGF-KSC: Auswärtsstarke Karlsruher

Nach dem Auswärtserfolg bei Union Berlin will Fürth daheim an die Leistung aus der Hauptstadt anknüpfen. Keine leichte Aufgabe, denn: Der KSC geht als Tabellenachter mit den drittwenigsten Gegentoren der Liga in die Partie. Besonders auswärts (drei Siege) konnte Karlsruhe in dieser Saison schon überzeugen. Fürth Trainer Frank Kramer ist also gewarnt: „Wir brauchen eine gute Sicherung, eine gewisse Balance - und Geduld.“