Durchwachsen lief beim SC Paderborn die Vorbereitung. Gegen den Linzer ASK gab es ein 1:4 - © © imago / GEPA Pictures
Durchwachsen lief beim SC Paderborn die Vorbereitung. Gegen den Linzer ASK gab es ein 1:4 - © © imago / GEPA Pictures
2. Bundesliga

Vorschau: Der SC Paderborn im Check

Köln - Am 24. Juli rollt endlich wieder der Ball in der 2. Bundesliga (1. Spieltag im Überblick). Bis dahin nimmt bundesliga.de alle Clubs genau unter die Lupe - hier: der SC Paderborn.

Saisonziel

Das Jahr in der Bundesliga hat Begehrlichkeiten geweckt. Ein erneuter Aufstieg ist der Wunsch bei den Verantwortlichen des SC Paderborn, für diese Spielzeit aber nicht das formulierte Ziel. Vielmehr soll der Grundstein zu einer Rückkehr ins Oberhaus gelegt werden. Anvisiert wird eine Platzierung unter den ersten sechs der Tabelle, was durch den Fortgang von Trainer André Breitenreiter sowie den Abgängen der Stammkräfte Jens Wemmer, Christian Strohdiek, Patrick Ziegler, Lukas Rupp, Mario Vrancic, Alban Meha, Marvin Ducksch, Stefan Kutschke und Elias Kachunga nicht leicht fallen dürfte.

Taktik

Durch den Umbruch hat der erstmals als Cheftrainer verantwortliche Markus Gellhaus in der Vorbereitung mehrere Systeme ausprobiert. Zum Start denkbar erscheint angesichts des dünn bestückten defensiven Mittelfeldes und der sich ähnelnden Stürmertypen ein 4-1-4-1 mit folgender Formation: Kruse - Heinloth, Lopez, Hünemeier, Hartherz (Brückner) - Bakalorz - Ndjeng, Koc, Stoppelkamp, Ouali - Lakic. Eine Variante, die recht offensiv ist. Aus diesem Grunde wäre eine Überlegung, Innenverteidiger Niklas Hoheneder auf die "Sechs" vorzuziehen und im 4-2-2-2 mit dieser Aufstellung zu agieren: Kruse - Heinloth (Ndjeng), Lopez, Hünemeier, Hartherz (Brückner) - Hoheneder, Bakalorz - Koc, Stoppelkamp - Lakic, Saglik.

- © gettyimages / Thomas Starke